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Phishing-Mail im Namen des Österreichischen Patentamts

Derzeit ist eine irreführende Nachricht im Umlauf, die vorgibt, vom Österreichischen Patentamt zu stammen. Darin wird behauptet, dass für eine bereits angemeldete Marke eine verpflichtende Registrierung sowie eine Gebührenzahlung erforderlich sei.

Lesedauer: 1 Minute

10.02.2026

Merkmale 

  • Absender tritt als Österreichisches Patentamt auf, inklusive postalischer Adresse und formeller Gestaltung
  • Bezugnahme auf eine konkrete Antragsnummer, ein Antragsdatum sowie eine angeblich registrierte Marke
  • Verweis auf EU-Rechtsgrundlagen (AEUV, EU-Empfehlungen)
  • Behauptung, dass eine automatische Aufnahme der Marke in eine EU-Datenbank erforderlich sei
  • Forderung einer konkreten Zahlung (z. B. EUR 1.260,00) mit kurzer Frist
  • Androhung, dass bei Nichtzahlung bestehende Markenrechte nicht aufrechterhalten werden könnten
  • Aufforderung zur direkten SEPA-Überweisung auf ein ausländisches Konto
  • Zahlungsempfänger und IBAN (PL-IBAN) stehen in keinem Zusammenhang mit dem Österreichischen Patentamt
  • Ungewöhnlicher Hinweis, die E-Mail sei über eine externe Domain (z. B. minister.com) versendet worden
  • Form und Inhalt weichen von üblichen amtlichen Verständigungen des Patentamts deutlich ab

Auf solche Nachrichten nicht reagieren und insbesondere keine Zahlungen veranlassen!

Muster

Muster der Phishing-Mail, Informationen befinden sich oberhalb
© WKÖ

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