Doppelt sauber
Der Entsorgungs- und Recycling-Spezialist Saubermacher setzt vermehrt auf E-LKWs und hat am Standort Liesing massiv in Ladestationen investiert.
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Saubermacher hat 2023 begonnen, elektrische Antriebe auch im Schwerlastverkehr einzusetzen. Heute sind österreichweit 19 E-LKWs im Einsatz, 2 weitere werden noch heuer folgen. Wien zählt dabei mit 9 Fahrzeugen zu den wichtigsten Einsatzgebieten der E-LKW-Flotte des Entsorgungs- und Recycling-Unternehmens.
Mit der Erweiterung der Ladepunkte von 14 auf 24 sorgt Saubermacher dafür, dass der Ausbau der Flotte der elektrisch betriebenen Fahrzeuge weiter vorangetrieben werden kann. 20 von ihnen haben eine Ladeleistung von 400 kW, was den täglichen Einsatz der Nutzfahrzeuge deutlich erleichtert.
Saubermacher gehört österreichweit zu den Vorreitern beim Einsatz von umweltfreundlichen Nutzfahrzeugen. Ich hoffe, dieses positive Beispiel macht Schule.
Matthias Schiffer
WK Wien-Bezirksobmann für den 23. Bezirk
Mit der Umstellung auf Elektroantrieb konnten seit der Inbetriebnahme des ersten derartigen Fahrzeugs vor knapp 3 Jahren rund 135.000 Liter Diesel eingespart werden. Der Eigenanteil am vertankten Strom liegt derzeit bei 15 Prozent, bis 2030 soll er auf 30 Prozent verdoppelt werden.
„Elektrische Entsorgungslogistik ist gerade in der Stadt ein wichtiger Schritt in Richtung emissionsärmerer und leiserer Sammlung“, sagt Firmengründer Hans Roth. „Unsere Kund:innen profitieren von modernen Lösungen, die zuverlässig funktionieren und gleichzeitig einen Beitrag zu mehr Lebensqualität leisten“, betont er.
Elektrisch betriebene LKWs kosten allerdings nach wie vor deutlich mehr als jene mit Verbrennungsmotor. Für die Anschaffung von insgesamt 44 elektrischen Nutzfahrzeugen sowie den Ausbau der erforderlichen Ladeinfrastruktur hat Saubermacher daher Förderungen in Höhe von 12,5 Millionen Euro beantragt.
Titelbild (v.l.n.r.): Firmengründer Hans Roth mit Mobilitätsminister Peter Hanke bei der Inbetriebnahme der neuen Ladesäulen