Von Pasta bis Pralinen: Nonna Gabri
Italienische Feinkost, persönliche Beratung und kulinarische Leidenschaft: Nonna Gabri bringt ein Stück authentisches Italien mitten in die Wiener Josefstadt und lädt dazu ein, besondere Spezialitäten zu entdecken
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Im 8. Wiener Gemeindebezirk, in der Josefstädter Straße 3, befindet sich seit Dezember 2022 Nonna Gabri, ein italienischer Delikatessenladen. Schon beim Betreten wird klar: Dies ist kein gewöhnliches Geschäft, denn in den Regalen stehen sorgfältig ausgewählte Produkte und teils seltene Spezialitäten. Viele davon sind mit viel Liebe zum Detail ausgesucht und im Supermarkt kaum zu finden.
Eigentümerin und Seele des Shops ist Silvia Tommasi. Die gebürtige Veroneserin verbrachte viele Jahre am Gardasee, arbeitete in verschiedenen Delikatessengeschäften und eröffnete schließlich auch ihr eigenes Café. Ursprünglich studierte sie Biologie, merkte jedoch bald, dass ihre wahre Leidenschaft dem Kochen und allem rund ums Essen gilt.
Also entschied sie sich, ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen. Vor zehn Jahren zog sie gemeinsam mit ihrem Mann nach Österreich, zunächst nach Innsbruck, seit vier Jahren lebt sie in Wien. Mit Nonna Gabri teilt sie heute ihre Begeisterung für italienische Spezialitäten und Genusskultur.
Traditionelle Spezialitäten und süße Klassiker aus Italien
Das Sortiment in Nonna Gabri lädt zu einer kulinarischen Entdeckungsreise durch ganz Italien ein: von besonderer Pasta und eingelegtem Gemüse bis hin zu Knabbereien wie Taralli, Grissini und ausgewählten Spirituosen. Einige Spezialitäten können direkt im Laden verkostet werden, etwa die Crema Alpina von Marzadro mit Pistaziengeschmack, ein cremiger Likör, der auch gut zu Desserts oder Cocktails passt.
Auch saisonale Delikatessen dürfen nicht fehlen. Besonders gefragt sind Colomba, ein traditioneller italienischer Osterkuchen in Taubenform, und Panettone zu Weihnachten. Ergänzt wird das Angebot durch klassische Confetti, glasierte Mandeln mit Zuckerglasur in verschiedenen Farben. Für besondere Anlässe stellt Silvia Tommasi außerdem individuelle Geschenkkörbe mit ausgewählten Spezialitäten zusammen.
Pizzamehl: der Bestseller im Regal
Gibt es auch Produkte, die häufig verkauft werden? „Ja, Pizzamehl. Besonders seit der Corona-Pandemie ist die Nachfrage stark gestiegen“, erzählt die Italienerin. Sie zeigt auf das Regal, in dem sich verschiedene Mehlsorten befinden, zum Beispiel für neapolitanische Pizza, klassische Pizzateige oder Focaccia sowie spezielles Mehl für hausgemachte Pasta.
Wer sich etwas länger im Laden umsieht, entdeckt auch außergewöhnliche Produkte, wie zum Beispiel Tagliatelle mit Kakaogeschmack, die hervorragend zu kräftigen Fleischsaucen wie Bolognese oder Wildschweinragout passen, sowie glutenfreie Spezialitäten, die in Italien eine lange Tradition haben.
Von der Großmutter inspiriert
Ein großer Teil der Kundschaft von Nonna Gabri kommt aus der unmittelbaren Nachbarschaft. „Wir leben stark von der Stammkundschaft im Grätzl“, so Silvia Tommasi. Auffällig ist, dass häufiger Österreicherinnen und Österreicher den Laden besuchen als Touristinnen, Touristen oder Landsleute aus Italien. Viele entdecken Produkte zunächst im Online-Shop und kommen anschließend gezielt ins Geschäft. Die italienischen Spezialitäten können bequem nach Hause bestellt oder nach Vorbestellung direkt im Laden abgeholt werden.
Wie kam der Name „Nonna Gabri“ eigentlich zustande? Er ist eine Herzensangelegenheit: Auf Deutsch bedeutet er „Oma Gabri“ und ist eine liebevolle Hommage an Silvia Tommasis Großmutter Gabriella, von der sie die Leidenschaft fürs Kochen gelernt hat. Diese familiäre Verbundenheit prägt bis heute das gesamte Konzept des Geschäfts.
Kochen nach eigenem Geschmack
Beim Kochen ist Silvia Tommasi vor allem eines wichtig: der persönliche Geschmack. „Das Wichtigste an einem Rezept ist, dass es uns schmeckt“, sagt sie. Traditionen schätzt sie zwar sehr, doch sie dürfen auch angepasst werden. Schließlich hat jeder Mensch seinen eigenen Geschmack und damit auch sein ganz persönliches „Perfekt“ in der Küche.
Diese Haltung spiegelt sich auch in der Beratung im Laden wider. Viele Kund:innen kommen nach ihrem Italienurlaub zu Nonna Gabri, um die Geschmäcker von „Bella Italia“ noch einmal zu erleben. Genau hier kommt das Wissen von Silvia Tommasi ins Spiel: In Italien gibt es unzählige Nudelsorten, die je nach Region unterschiedlich heißen oder leicht variieren können.
Selbst bekannte Formen wie Penne oder Rigatoni tragen nicht überall in Italien denselben Namen. Deshalb fragt sie ihre Kundschaft oft, wo genau sie ihren Urlaub verbracht und welche Gerichte sie dort gegessen hat. So kann sie gezielt passende Produkte empfehlen und gleich noch Tipps und Rezepte mitgeben.
Genau diese Mischung aus Fachwissen, Erfahrung und persönlicher Beratung schätzen viele ihrer Kund:innen besonders.
Wer bei Nonna Gabri einkauft, nimmt nicht nur authentische italienische Lebensmittel mit nach Hause, sondern auch Inspiration, Geschichten aus verschiedenen Regionen Italiens und neue Ideen für die eigene Küche.
Kontakt
Nonna Gabri
Adresse:
Josefstädter Straße 3
1080 Wien
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