Algerische Eisenbahngruppe SNTF investiert 1,4 Mrd. USD zum Ausbau des Schienenverkehrs
400 Reisezugwagen und Lokomotiven sollen bis 2035 bezogen werden
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Algerien SchienenverkehrAlgerien setzt verstärkt auf den Ausbau des Schienenverkehrs, um die Mobilität der Bevölkerung zu verbessern und die regionale Entwicklung zu fördern.
Neben dem Bau neuer Eisenbahnlinien stellt die algerische Regierung erhebliche finanzielle Mittel für die Modernisierung des Bahnsektors bereit. Bis zum Jahr 2035 sollen rund 1,4 Milliarden USD in den Ankauf neuer Züge sowie in den Ausbau und die Modernisierung des Eisenbahnnetzes investiert werden.
In diesem Zusammenhang plant die staatliche Bahngesellschaft SNTF (Société Nationale des Transports Ferroviaires), die das landesweite Schienennetz betreibt, in naher Zukunft die Veröffentlichung internationaler Ausschreibungen für den Erwerb von rund 400 Reisezugwagen und Lokomotiven. Die ersten Lieferungen der neuen Reisezugwagen sind für den Zeitraum 2026 bis 2027 vorgesehen. Die Investitionen sollen neben dem Personenverkehr auch den Güterverkehr stärken.
Ein zentrales Ziel des Programms ist es, die jährliche Beförderungskapazität im Personenverkehr über das Bahnnetz von derzeit 32 Millionen auf 100 Millionen Reisende zu erhöhen. Gleichzeitig ist die Verbesserung der Servicequalität von insgesamt 94 Bahnhöfen geplant. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Ausbau der Bahnstrecke zwischen Algier und Constantine (rund 400 km östlich der Hauptstadt), auf der die Höchstgeschwindigkeit von derzeit 100 km/h auf 160 km/h angehoben werden soll.
Für weitere Informationen zu den aktuellen Entwicklungen und Geschäftsmöglichkeiten im algerischen Bahnsektor steht das AußenwirtschaftsCenter Algier gerne via E-Mail an algier@wko.at oder telefonisch unter +213 23 47 28 21 zur Verfügung.