New South Wales investiert in Batteriespeicher für die Energiewende
Erste Mittel aus dem 1-Mrd.-AUD-Fonds fließen in Speicherprojekte, um erneuerbare Energien besser zu nutzen und die Versorgungssicherheit zu stärken
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Die Regierung des australischen Bundesstaates New South Wales hat die erste Investition aus ihrem mit einer Milliarde AUD ausgestatteten Erneuerbaren-Fonds beschlossen. Über die staatliche Energy Security Corporation (ESC) sollen 100 Mio. AUD in Batteriespeicherprojekte in Newcastle und Homebush fließen. Die ESC wurde gegründet, um Finanzierungslücken zu schließen, falls private Investoren nicht ausreichend in erneuerbare Energieprojekte investieren. Der Fonds soll pro Projekt Investitionen zwischen 25 und 150 Mio. AUD bereitstellen und konzentriert sich besonders auf kurz- und langfristige Energiespeicher, die überschüssige Energie aus Solar- und Windkraft aufnehmen können.
Die Batteriespeicher sollen von PLUS Grid Storage, einer Tochtergesellschaft des Netzbetreibers Ausgrid, entwickelt werden. Insgesamt sind vier Projekte geplant, die nach Angaben der Regierung den Strombedarf von bis zu 118.000 Haushalten pro Tag absichern können. Die ersten 500 Megawatt Speicherkapazität sollen bis 2029 verfügbar sein.
Die staatliche Finanzierung ist Teil eines Gesamtinvestitionsvolumens von rund 800 Mio. AUD, wobei der Großteil der Mittel von privaten Investoren kommen soll. Ziel ist es, die Versorgungssicherheit in den Regionen Sydney, Newcastle und Hunter zu stärken und den Übergang nach der schrittweisen Stilllegung von Kohlekraftwerken zu unterstützen.
Für österreichische Unternehmen ergeben sich daraus potenzielle Geschäftsmöglichkeiten in den Bereichen Batteriespeicher, Netzinfrastruktur, Energietechnik und Digitalisierung von Stromnetzen. Der verstärkte Ausbau von Speicherlösungen in Australien könnte die Nachfrage nach Technologien, Komponenten und Dienstleistungen erhöhen, die zur Integration erneuerbarer Energien und zur Sicherung der Netzstabilität beitragen.