Australien: Energie-Unternehmen WoodSide rückt von Clean Energy ab
Forderungen von Investor:innen müssen wirtschaftlichem Druck weichen
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Australien Bergbau Erneuerbare Energien UmwelttechnologieAustraliens größter Energiekonzern Woodside hat seine Klimaziele zurückgeschraubt. Das Unternehmen streicht das Vorhaben, bis 2030 fünf Mrd. US-Dollar in sauberere Energien zu investieren. Auch die Ziele für sogenannte Scope-3-Emissionen entfallen. Jene entstehen, wenn Kunden Öl und Gas von Woodside verbrauchen.
Woodside begründet den Schritt mit der langsamer als erwarteten Energiewende. Märkte für Wasserstoff, Ammoniak und CO₂-Abscheidung hätten sich schwächer entwickelt als in der Vergangenheit angenommen. Künftig sollen Projekte mit geringeren Emissionen nach denselben Renditevorgaben bewertet werden wie Öl- und Gasprojekte.
Die Entscheidung steht im Gegensatz zum Druck vieler Aktionär:innen. Bereits 2024 hatten mehr als 50 % der Woodside-Aktionär:innen gegen die damalige Klimastrategie und für mehr Klimaschutz gestimmt. Auch große Investoren wie AustralianSuper forderten besseren Umweltschutz.