Blue Economy als Wachstumsmotor für Fidschi
Neues Förderprogramm in Fidschi schafft Chancen für nachhaltiges Wachstum
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Fidschi Agrarwirtschaft Erneuerbare Energien UmwelttechnologieMit dem offiziellen Start des Fiji Blue Economy and Green Community Development Programme (BE-GREEN) am 24. Juli 2026 setzte Fidschi einen weiteren Schritt in Richtung nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung. BE-GREEN ist ein mehrphasiges Programm und Teil der langfristigen Entwicklungsstrategie Fidschis. Das Programm wurde gemeinsam mit dem International Fund for Agricultural Development (IFAD) und der Global Environment Facility (GEF) entwickelt. Für die erste Phase stehen insgesamt 24,26 Millionen US-Dollar zur Verfügung.
Ziel des Programms ist es, ländliche Gemeinden auf der Insel Vanua Levu beim Übergang zu marktorientierten Geschäftsmodellen zu unterstützen und gleichzeitig die natürlichen Ökosysteme zu schützen. Gefördert werden unter anderem Agroforstwirtschaft, Algenproduktion, Kakaoanbau, Imkerei sowie nachhaltiger Tourismus. Gleichzeitig sollen ehemalige Wälder, Mangroven und Zuckerrohrflächen wiederhergestellt werden. Lokale Unternehmen erhalten finanzielle Unterstützung für Investitionen in Verarbeitung, Vermarktung und neue Geschäftsmodelle.
Mit dem Programm verfolgt Fidschi den Ansatz der Blue Economy, welcher für Inselstaaten zunehmend an Bedeutung gewinnt. Dieser verbindet die nachhaltige Nutzung mariner und natürlicher Ressourcen mit wirtschaftlicher Entwicklung. Laut dem IFAD Project Design Report stehen vor allem ländliche Regionen Fidschis vor Herausforderungen wie begrenztem Marktzugang, niedriger Produktivität und einer hohen Anfälligkeit gegenüber den Folgen des Klimawandels. BE-GREEN soll diesen Herausforderungen durch die Entwicklung nachhaltiger Wertschöpfungsketten und eine stärkere Einbindung lokaler Unternehmen entgegenwirken.
Für österreichische Unternehmen ergeben sich durch BE-GREEN potenzielle Geschäftsmöglichkeiten. Chancen bieten sich insbesondere für Unternehmen aus den Bereichen Agrartechnologie, Wassermanagement, Umwelttechnologie, erneuerbare Energien und Lebensmittelverarbeitung.