Boeing und Rheinmetall bringen australische KI-Kampfdrohne nach Europa
Autonome Drohne schützt künftig bemannte Kampfflugzeuge
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Eine in Australien entwickelte KI-Kampfdrohne könnte künftig für Deutschlands Verteidigungspläne an Bedeutung gewinnen. Boeing Australia und der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall haben in Berlin eine strategische Partnerschaft unterzeichnet, um die MQ-28 Ghost Bat als Lösung für Deutschlands geplante Beschaffung sogenannter „Collaborative Combat Aircraft“ anzubieten. Die Drohne wurde ursprünglich für die Royal Australian Air Force entwickelt und soll bemannte Kampfjets im Einsatz begleiten. Seit ihrer Vorstellung im Jahr 2019 hat sie bereits mehr als 150 Flüge absolviert.
Rheinmetall soll im Rahmen der Partnerschaft als Systemmanager für die MQ-28 in Deutschland auftreten und unter anderem die Integration in bestehende und künftige Führungs- und Waffensysteme der Bundeswehr, Anpassungen an nationale Anforderungen sowie Betrieb, Wartung und Logistik unterstützen. Boeing und Rheinmetall bezeichnen die Ghost Bat als erprobte autonome Lösung, die bemannte Plattformen ergänzen und zusätzliche Kampfkraft in stark umkämpften Lufträumen liefern soll. Deutschland prüft derzeit mehrere Optionen für solche autonomen Begleitdrohnen, die bis 2029 beschafft werden sollen.