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Blick von einer überdachten Außenfläche einer Lagerhalle zu einem LKW, der gerade beladen wird. Ein Hubwagen mit einer Palette voller Pakete ist auf der Ladefläche zu sehen. Weitere Paletten mit Paketen stehen daneben.
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Proteste der Transportunternehmen in Bosnien und Herzegowina

Proteste vorübergehend ausgesetzt

Lesedauer: 1 Minute

Bosnien und Herzegowina Logistik
14.09.2026

Die für 14. September 2026 angekündigten Blockaden der Grenzübergänge zur Europäischen Union wurden vorübergehend ausgesetzt, nachdem in den Gesprächen zwischen den Transportverbänden der Region, nationalen Behörden und EU-Vertreter:innen erste Fortschritte erzielt wurden. Ein zentraler Streitpunkt ist die strikte Anwendung der 90/180-Tage-Regel im Schengen-Raum, die die Arbeitsfähigkeit von Berufskraftfahrern aus Nicht-EU-Ländern massiv beeinträchtigt und viele Unternehmen vor existenzielle Probleme stellt.

Besonders von Kroatien werden konkrete Schritte und verfahrenstechnische Erleichterungen bei der Erteilung von Langzeitvisa für professionelle Fahrer erwartet. Aus diesem Grund beschlossen die Transportunternehmen, geplante Proteste vorerst zu verschieben und diplomatischen Verhandlungen den Vorrang zu geben. Die wirtschaftliche Tragweite dieser Entscheidung ist enorm: Eine nur einwöchige Grenzblockade verursacht für die Wirtschaft von Bosnien und Herzegowina geschätzte Verluste von über 40 Millionen KM. Sollten die zugesagten Erleichterungen jedoch ausbleiben, schließen die Verbände erneute Blockaden nicht aus.


Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an das AußenwirtschaftsCenter Sarajevo.