Mosambik: Die nächste Ausbauphase des Maputo-Korridors startet
Mosambik investiert 160 Millionen US-Dollar in den Ausbau des Maputo-Korridors
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Mosambik treibt den Ausbau seiner Verkehrsinfrastruktur voran und investiert rund 160 Millionen US-Dollar in die zweite Phase der Zweigleisigkeit der Ressano-Garcia-Bahnstrecke zwischen Maputo und Südafrika. Das Projekt gilt als Schlüsselmaßnahme zur Stärkung des Maputo-Korridors, einer der wichtigsten Handels- und Logistikachsen im südlichen Afrika.
Die staatliche Hafen- und Eisenbahngesellschaft CFM will mit dem Ausbau die Transportkapazitäten deutlich erhöhen und den Güterverkehr zwischen dem Hafen von Maputo und dem südafrikanischen Industrieraum effizienter gestalten. Bereits die erste Projektphase steigerte die jährliche Transportkapazität von rund 13 Millionen auf 24 Millionen Tonnen.
Der Ausbau kommt zu einem strategisch wichtigen Zeitpunkt: Angesichts wachsender Handelsströme und Engpässen in anderen regionalen Häfen positioniert sich Mosambik zunehmend als Logistikdrehscheibe für das südliche Afrika. Davon profitieren insbesondere die Bergbau-, Industrie- und Agrarsektoren in Südafrika sowie die Transitverkehre über den Hafen von Maputo.
Gleichzeitig verdeutlichen jüngste Überschwemmungen, die den Betrieb wichtiger Bahnstrecken zeitweise lahmlegten und Schäden in Millionenhöhe verursachten, den Bedarf an klimaresilienter Infrastruktur. Neben zusätzlichen Kapazitäten rückt daher die Widerstandsfähigkeit der Verkehrsnetze zunehmend in den Fokus künftiger Investitionen.
Mit dem 160-Millionen-US-Dollar-Projekt unterstreicht Mosambik seinen Anspruch, seine Rolle als regionales Handels- und Transportzentrum weiter auszubauen und die wirtschaftliche Integration im südlichen Afrika zu stärken.