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Eine Person hält in den Händen drei kleine Container. Darüber ist eine Grafik der Kontinente der Welt gelegt. Von manchen Städten führen Linien zu anderen Städten
© Andrii Yalanskyi | stock.adobe.com

Nahost: Daten und Fakten zu Exporten

Die Länder des Nahen Ostens waren und sind trotz geopolitischer Spannungen wichtige Märkte für die österreichische Exportwirtschaft.

Lesedauer: 4 Minuten

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02.03.2026

Trotz der hohen politischen Volatilität im gesamten Nahen Osten entwickelte sich die Gesamtzahl österreichischer Exporte in diese Region letzthin positiv. Vor allem die Golfregion hat für die österreichische Exportwirtschaft deutlich an Bedeutung gewonnen. Im Jahr 2024 exportierten Österreichische Firmen Waren im Wert von EUR 2,8 Mrd. in die gesamte Region – ein Zuwachs von rund +7,5% innerhalb von zehn Jahren.

Vor allem in Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten verzeichnen Österreichs Unternehmen wichtige Erfolge. 2024 exportierte Österreich Waren im Wert von EUR 816,1 Mio. in die VAE bzw. EUR 798,4 Mio. nach Saudi Arabien. Der Erhalt der hohen wirtschaftlichen Dynamik in der Region hängt maßgeblich von einer raschen Beendigung jeglicher Kampfhandlungen bzw. einer generellen politischen De-Eskalation ab. 

Die wirtschaftliche Bedeutung der Region für Österreichs Exportwirtschaft im Überblick

Laut Statistik Austria haben die VAE 2024 österreichische Waren im Wert von mehr als 800 Mio. Euro bezogen. Dies entsprach einem Zuwachs von 48,9 % im Vergleich zum Vorjahr.

Auch 2025 konnte der positive Trend fortgesetzt werden: Österreichs Exporte legten um mehr als 9 % zu. Wichtigste Exportgüter waren elektrische Maschinen gefolgt von Kesseln, Maschinen, Apparaten und mechanischen Geräten und Fahrzeugen.

Alle relevanten Informationen über die Vereinigten Arabischen Emirate finden Sie hier.

Die österreichischen Exporte nach Saudi-Arabien sind 2024 auf knapp 800 Mio. Euro gestiegen. Dies entsprach einem Zuwachs von 48,9 % im Vergleich zum Vorjahr. Im Jahr 2025 gingen die Exporte in den ersten elf Monaten um 15 Prozent zurück.

Made in Austria ist in diesen Bereichen stark vertreten:

  • Export von Rohren
  • Antisera
  • Schalter & Sicherungen
  • Feuerfeste Zemente & Mörtel
  • Arzneiwaren

Alle relevanten Informationen über Saudi-Arabien finden Sie hier.

Die österreichischen Exporte nach Israel stiegen im Gesamtjahr 2024 um 10 % auf 594 Millionen Euro. In den ersten elf Monaten des Vorjahrs gaben die Ausfuhren um 10,5 % nach. Die wichtigsten österreichischen Ausfuhren waren 2024 pharmazeutische Erzeugnisse, mechanische Maschinen, Apparate und Geräte, elektrische Maschinen, Apparate und Waren.

Nach einem Rekord Tourismusjahr mit über 1 Mio. Nächtigungen 2023 kehrten israelische Gäste aufgrund mangelnder Flugverbindungen weniger oft in Österreich ein. Mit 217.000 Ankünften und knapp über 700.000 Nächtigungen war Israel aber nach wie vor ein wichtiger Überseemarkt und kam auf den 17. Platz der Herkunftsländer.

Alle relevanten Informationen über Israel finden Sie hier. 

Österreichs Exporte in den Iran sind seit Jahren wegen der Konflikte in der Region und der verschärften internationalen Sanktionen massiv rückläufig. Österreichische Exporte sanken 2024 um –25,2 % auf 118,7 Mio. Euro. Zwischen Jänner und November 2025 gingen diese abermals um -1,4 % zurück.

Zu den wichtigsten österreichischen Exportgütern zählten im Gesamtjahr 2024 pharmazeutische Erzeugnisse. Die Zahl österreichischer Niederlassungen ist in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen und heute verschwindend gering.

Alle relevanten Informationen über den Iran finden Sie hier. 

2024 exportierte die heimische Wirtschaft Waren im Wert von 60 Mio. Euro. Im Zeitraum Jänner bis November 2025 belief sich der österreichische Warenexport nach Katar auf 95 Mio. Euro und lag damit um mehr als 70 % über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Zu den wichtigsten Exportgütern gehören PKW mit Hubkolbenmotoren über 3.000 cm³, Tannen- und Fichtenholz sowie Apparate zum Filtern und Reinigen von Gasen.

Alle relevanten Informationen über Katar finden Sie hier. 

2024 entwickelten sich die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Österreich und Jordanien trotz globaler Herausforderungen relativ stabil. Die österreichischen Exporte nach Jordanien erreichten in den ersten elf Monaten des Jahres 2025 ein Volumen von knapp 45 Mio. Euro. Das entspricht einem Rückgang von 9 %.

Die wichtigste Warengruppe bilden Getränke, an zweiter Stelle folgten Zugmaschinen und Kraftfahrzeuge gefolgt von Maschinen und mechanischen Geräten.

Alle relevanten Informationen über Jordanien finden Sie hier. 

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