Zum Inhalt springen
Zwei Personen in Arbeitskleidung und Schutzhelmen stehen vor einem umzäunten Umspannwerk. Eine Person hebt den Arm und zeigt auf Bauteile der Anlage. Im Hintergrund sind Transformatoren, Leitungen, Isolatoren und Metallkonstruktionen zu sehen
© Andrii | stock.adobe.com

Simbabwe: Von der Eigenversorgung zum Anbieter von Energieinfrastruktur

Simbabwe positioniert sich zunehmend als regionaler Hersteller von Stromtransformatoren

Lesedauer: 1 Minute

Einen Moment bitte. Ladevorgang läuft ...
0:00
Audio konnte nicht geladen werden. Erneut versuchen
0:00
0:00
Simbabwe Energiewirtschaft
15.07.2026

Simbabwe stärkt seine Position als Anbieter von Energieinfrastruktur im südlichen und östlichen Afrika. Die ZESA-Tochtergesellschaft ZESA Enterprises (ZENT) steht derzeit in Gesprächen mit Mosambik über weitere Lieferungen von Stromtransformatoren und baut damit ihre regionale Präsenz kontinuierlich aus.

Bereits heute beliefert das Unternehmen Kunden in Sambia, Ruanda, Lesotho sowie der Demokratischen Republik Kongo und entwickelt sich zu einem wichtigen Partner für Elektrifizierungs- und Netzausbauprojekte in der Region.  

Getrieben wird diese Entwicklung durch den steigenden Investitionsbedarf in Stromnetze, die wachsende Nachfrage nach Elektrizität sowie umfangreiche Elektrifizierungsprogramme in den Mitgliedstaaten der Southern African Development Community (SADC). Um diesen Bedarf zu decken, hat ZENT seine Produktionskapazitäten deutlich erhöht.

Das Unternehmen strebt für 2026 die Herstellung von bis zu 6.000 Transformatoren an und baut damit seine Rolle als regionaler Zulieferer für kritische Energieinfrastruktur weiter aus.  

Für österreichische Unternehmen ergeben sich daraus interessante Geschäftsmöglichkeiten entlang der gesamten energietechnischen Wertschöpfungskette. Potenzial besteht insbesondere in den Bereichen Elektrotechnik, Netzmodernisierung, Automatisierung, Energieeffizienz, digitale Netzsteuerung sowie bei Komponenten, Produktionsanlagen und Ingenieurdienstleistungen.

Der zunehmende Ausbau von Stromnetzen und die Modernisierung der Energieversorgung in der Region schaffen attraktive Marktchancen für österreichische Technologieanbieter und Zulieferbetriebe.  

Die Entwicklung zeigt zudem, dass Simbabwe verstärkt auf Industrialisierung, lokale Fertigung und Exportorientierung setzt. Davon können internationale Technologiepartner ebenso profitieren wie Unternehmen, die sich frühzeitig in den dynamisch wachsenden Infrastruktur- und Energiemärkten des südlichen Afrikas positionieren möchten.

Österreichische Unternehmen, die sich für Geschäftsmöglichkeiten im Energie- und Infrastruktursektor des südlichen Afrikas interessieren, können sich an das AußenwirtschaftsCenter Johannesburg wenden. Wir unterstützen Sie gerne bei der Markteinschätzung, der Suche nach lokalen Partner:innen und beim Einstieg in konkrete Projekte.

Weitere interessante Artikel
  • Viele neben- und hintereinander stehende Starkstrommasten unter rötlichem Himmel.

    04.05.2026

    Niederlande setzen auf Atomkraft – Staat übernimmt Milliardenprojekt selbst
    Weiterlesen
  • Im Vordergrund verschwommen ist der Hinterkopf einer Person mit weißem Helm. Im Hintergrund fährt eine riesiger Schaufelradbagger mit einem großen Rad durch den Boden, der aus Erde besteht.

    05.06.2026

    100.000 neue Stellen durch Bergbauexpansion in Simbabwe
    Weiterlesen