Südafrika: Global Gateway startet neue Wasserstoff- und Rohstoffinitiativen
Neue Projekte mobilisieren Investitionen
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Südafrika Energiewirtschaft Erneuerbare Energien Umwelttechnologie NPI GroßprojekteDie von Deutschland, Dänemark und den Niederlanden finanzierten Initiativen sollen die Entwicklung der grünen Wasserstoffwirtschaft sowie die industrielle Wertschöpfung des Landes vorantreiben. Umgesetzt werden die Projekte von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und der Entwicklungsbank KfW in Zusammenarbeit mit südafrikanischen Partnerinstitutionen.
Die beiden Vorhaben verfügen über ein Gesamtvolumen von 57,8 Millionen Euro und werden durch Zuschüsse, Beteiligungskapital und vergünstigte Finanzierungsinstrumente unterstützt. Ergänzt wird die Finanzierung durch technische Beratung und politische Kooperationen. Das erste Programm mit einem Umfang von 37,3 Millionen Euro zielt auf den Aufbau nachhaltiger Wertschöpfungsketten in den Bereichen kritische Rohstoffe und Batterien, erneuerbarer und kohlenstoffarmer Wasserstoff sowie verarbeitete Metalle und Mineralien ab. Dadurch soll Unternehmen der Zugang zu Investitionsmitteln erleichtert und gleichzeitig Forschung, Innovation sowie der Aufbau lokaler Kompetenzen gefördert werden. Im Fokus stehen insbesondere die Provinzen Northern Cape, Limpopo und Mpumalanga, die als künftige Zentren der südafrikanischen Wasserstoffwirtschaft gelten.
Das zweite Projekt mit einem Volumen von 20,5 Millionen Euro konzentriert sich auf die Mobilisierung zusätzlicher Investitionen im südafrikanischen Wasserstoffsektor. Ziel ist es, öffentliche und private Finanzmittel zu aktivieren und bestehende Finanzierungsbarrieren für Projektentwickler abzubauen. Der EU-Kommissar für Internationale Partnerschaften, Jozef Síkela, betonte, dass Investitionen in erneuerbaren Wasserstoff sowie nachhaltige Wertschöpfungsketten für Mineralien und Metalle sowohl der Wirtschaft als auch der Bevölkerung zugutekommen werden. Durch die Schaffung qualifizierter Arbeitsplätze und den Aufbau einer wettbewerbsfähigen Industrie soll Südafrika langfristig als wichtiger Akteur der globalen Energiewende positioniert werden.
Für österreichische Unternehmen eröffnen die beiden Initiativen attraktive Geschäftsmöglichkeiten entlang der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette. Besonders interessante Potenziale bestehen in den Bereichen Wasserstofftechnologien, Anlagen- und Maschinenbau, erneuerbare Energien sowie in der Verarbeitung von Mineralien und Metallen. Darüber hinaus ergeben sich Chancen für Anbieter von Umwelttechnologien, Ingenieurdienstleistungen und Lösungen zur Qualifizierung von Fachkräften. Die verstärkten Investitionen in den Aufbau einer grünen Industrie schaffen somit neue Anknüpfungspunkte für österreichische Unternehmen, die ihr Know-how in einem dynamisch wachsenden Zukunftsmarkt einbringen möchten.
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