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Glücksspielabgabe

Abgabe in Höhe von fünf Prozent des Gewinnes

Seit 1.1. 2011 gilt die Regelung, dass Glücksspiele im Rahmen von Gewinnspielen (Preisausschreiben) ohne vermögenswerte Leistung (Einsatz) einer Glücksspielabgabe von 5% der in Aussicht gestellten vermögenswerten Leistung (Gewinn) unterliegen.

Die Abgabe entsteht nach derzeitigem Gesetzesstand sobald der erste Spieler am Preisausschreiben teilnimmt. 

Was fällt unter die Abgabe

Glücksspiele unterliegen der Glücksspielabgabe. Auch unentgeltliche Preisausschreiben sind abgabepflichtig. Ausgenommen sind allerdings Warenausspielungen um geringen Einsatz, Kleinausspielungen im Sinne von Glückshäfen, Juxausspielungen, Tombolaspiele und das "kleine Wirtshauspoker“.

Abgabenschuld

Die Abgabe ist bis zum 20. des dem Entstehen der Abgabenschuld folgenden Kalendermonats an das Finanzamt für Gebühren, Verkehrssteuern und Glücksspiel zu entrichten.

Dazu ist das Formular GSp 50 zu verwenden. Dieses Formular steht auf der Homepage des Finanzministeriums zur Verfügung.

Umsatzsteuer

Die umsatzsteuerliche Behandlung von Glücksspielen hängt von der Qualifikation des Spieles ab. Grundsätzlich unterliegt jedes Glücksspiel den Bestimmungen des Umsatzsteuergesetzes.

Ausgenommen sind Umsätze, die mit Ausspielungen nach dem Glücksspielgesetz verbunden sind.

Preisausschreiben unterliegen nur dann der Umsatzsteuer, wenn der Preis oder die Belohnung als Gegenleistung für eine umsatzsteuerlich relevante Leistung des Unternehmers anzusehen ist, was häufig bei Architekten-, Literatur- oder Musikwettbewerben zutreffen wird.

Einkommensteuer

Grundsätzlich sind Preise als betriebliche Einkünfte zu beurteilen und damit zu versteuern. Es gibt jedoch einige Ausnahmen: Lotteriegewinne und Gewinne aus Preisausschreiben, bei denen für die Vergabe der Preise die Auslosung der Gewinner unter zahlreichen richtigen Einsendungen maßgebend ist (Kreuzworträtsel usw.), Preise, die durch den Einsatz von Allgemeinwissen erzielt werden (z.B. "Millionenshow") und die Staatspreise.

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