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Gruppenbild mit Werkstücken
© Herbert Gabauer
Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker, Landesinnung

Marcel Riener trainiert für WorldSkills

Europäisches Training in der Schweiz

Lesedauer: 3 Minuten

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15.06.2026

Nach dem internationalen Training in Budapest (25.-28.3.2026) fand vom 8. bis 12. Juni 2026 in der Schweiz ein weiteres Europäisches WorldSkills-Training statt, zu dem die Bundesinnung den österreichischen Teilnehmer entsandte. Insgesamt nahmen fünf Nationen daran teil, neben Österreich, die Schweiz, Deutschland, Südtirol (Italien) und Spanien. Ziel der Trainingswoche war es, die technischen Kompetenzen der Teilnehmer:innen weiterzuentwickeln, sie auf internationale Wettbewerbsstandards vorzubereiten sowie den fachlichen Austausch zwischen Expert:innen und Teilnehmer:innen zu fördern.

Für die österreichischen Installateur:innen nahm Marcel Riener teil, für die er im September bei den Weltberufsmeisterschaften WorldSkills 2026 in Shanghai antreten wird. Durch die intensive Vorbereitung des österreichischen Teilnehmers Marcel Riener im Rahmen der Veranstaltung konnte er das Training effektiv nutzen, um sich optimal auf die WorldSkills 2026 in Shanghai vorzubereiten.

Arbeiten am Werkstück
© Herbert Gabauer
Arbeiten am Werkstück
© Herbert Gabauer

Trainingsinhalte

Während der Trainingstage wurden insgesamt vier Module unter realistischen Wettbewerbsbedingungen und jeweils mit strengen Zeitvorgaben bearbeitet. Dabei kamen unterschiedliche Materialien und Verbindungstechniken zum Einsatz:

  • Schwarze Stahlrohre: Biegen und Herstellen von Gewindeverbindungen
  • Kupferrohre: Exaktes Biegen sowie Weich- und Hartlöten
  • Aluverbundrohre: Biegen und Pressverbindungen
  • PE-Rohre: Schweißtechniken nach internationalen Standards
  • C-Stahl: Biegen und Pressen von Systemverbindungen

Die Aufgabenstellungen waren praxisnah gestaltet und orientierten sich stark an den Anforderungen der WorldSkills-Wettbewerbe.

Arbeiten am Werkstück
© Herbert Gabauer
Arbeiten am Werkstück
© Herbert Gabauer

Bewertung

Nach jeder abgeschlossenen Wettbewerbseinheit bewerteten die Teilnehmer:innen ihre Werkstücke selbst. Dabei wurden folgende Kriterien herangezogen:

  • Maßgenauigkeit
  • Qualität und Sauberkeit der Verbindungen
  • Bestehen der Druckprüfung

Die Form der Selbstbewertung trug wesentlich dazu bei, dass die Teilnehmer:innen ein besseres Verständnis für die Beurteilungskriterien entwickeln und die eigene Arbeitsweise kritisch reflektieren.

Präsentation der Werkstücke
© Herbert Gabauer
Präsentation der Werkstücke
© Herbert Gabauer

Internationale Vernetzung

Neben dem fachlichen Training spielte auch der Austausch zwischen den teilnehmenden Nationen eine wichtige Rolle. Der Kontakt mit Expert:innen sowie Teilnehmer:innen aus den anderen Ländern fördert den Wissens- und Erfahrungstransfer. Die Kommunikation erfolgte größtenteils auf Englisch, was eine zusätzliche Herausforderung, aber auch zugleich eine wertvolle Übung darstellt. Der internationale Vergleich eröffnet neue Perspektiven und ermöglicht spannende fachliche Diskussionen auf hohem Niveau.

Zur Auflockerung des intensiven Trainingsprogramms wurde am zweiten Wettbewerbstag ein gemeinsamer Ausflug zur Lindt-Schokoladenfabrik organisiert, bei dem der angeschlossene Schokoladenshop besucht wurde. Diese Aktivität bot den Teilnehmer:innen eine willkommene Abwechslung und stärkte zugleich den Teamgeist.

Am letzten Tag des Trainings fand nach der abschließenden Bewertung zudem eine Führung bei GF Fittings (Georg Fischer AG), einem führenden ursprünglich Schweizer Fittinghersteller, der mittlerweile zum Uponor Konzern gehört, statt. Dabei erhielten die Teilnehmer:innen interessante Einblicke in die industrielle Fertigung und moderne Produktionstechniken und konnten so ihr fachliches Wissen bereichern.

„Das Training erwies sich als äußerst erfolgreich und bot sowohl fachlich als auch persönlich einen großen Mehrwert für die Teilnehmer:innen. Sie konnten ihre Fähigkeiten gezielt weiterentwickeln, wertvolle Erfahrungen im internationalen Umfeld sammeln und sich optimal auf bevorstehende Berufswettbewerbe vorbereiten. Die konstruktive Zusammenarbeit sowie die positive Trainingsatmosphäre machten diese Veranstaltung zu einer besonders bereichernden Erfahrung für alle, Teilnehmer:innen und ihre Betreuer:innen“, zeigt sich der Wettbewerbsexperte der Bundesinnung Herbert Gabauer mit dem internationalen Training in der Schweiz zufrieden.

Halle
© Herbert Gabauer
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