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Portrait von Lisa Rudelstorfer
© Foto und Filmwerk

Lisa Rudelstorfer übernimmt einen Friseursalon in Freistadt und führt ihn mit viel Herzblut

Balayage, Boxen und Business

Lesedauer: 3 Minuten

20.01.2026

Vor sechs Jahren habe ich den Friseursalon in Freistadt übernommen. Jetzt heißt der Salon Haarkultur. Es war ein großer Schritt – aber einer, den ich nie bereut habe. Von Anfang an war mir klar: Ich will nicht nur einen Friseursalon führen, ich will etwas Eigenes schaffen. Einen Ort, an dem Qualität zählt, an dem sich Menschen wohlfühlen und an dem ein starkes Team gemeinsam wächst.

Heute sind wir sechs Personen – fünf Friseurinnen und ein Lehrling – und ich bin stolz auf jede einzelne. Wir arbeiten mit Leidenschaft, mit handwerklichem Können und mit dem Anspruch, unseren Kund:innen das Beste zu bieten. Ob Balayage, Glossing oder klassische Schnitte: Bei uns geht es um mehr als nur Haare. Es geht um Stil, um Persönlichkeit und um das gute Gefühl, gesehen zu werden.

Was mir besonders am Herzen liegt: Ich möchte auch anderen Frauen Mut machen, ihren Weg zu gehen. Deshalb biete ich die Möglichkeit an Workshops im Salon zu organisieren. Einmal im Monat fahren wir in einer großen Gruppe zum Boxtraining nach Linz. Es ist für mich mehr als Sport. Es stärkt, es motiviert, und es erinnert mich daran, dass man sich manchmal durchsetzen muss – im Leben und im Beruf.

Ich glaube fest daran, dass man sich als Frau in der Berufswelt oft besonders durchboxen muss – und das beginnt im Kopf.

Haarkultur ist mein Traum, den ich jeden Tag lebe. Es ist ein Ort, an dem wir gemeinsam wachsen, uns weiterentwickeln und mit Freude arbeiten. Die Entscheidung zur Betriebsübernahme war für mich der Beginn einer Reise – und ich bin dankbar, dass ich sie gegangen bin.

Zur Website von Haarkultur



Kurz gefragt …

Meine größte Motivation ist es ...

jeden Tag eine bessere Version meiner selbst zu werden. Dafür muss ich meine Komfortzone privat und beruflich immer wieder verlassen, denn nur so ist echtes Wachstum möglich.

Für mich ist Erfolg ...

wenn ich einen Job mache, den ich total liebe, und trotzdem so viel verdiene, dass ich mir finanziell alles leisten kann, was ich will.

Scheitern ist ... 

ein unzertrennlicher Bestandteil des Lebens, durch den wir am meisten wachsen. Das ist meine größte Stärke. Gerade weil ich in der Schulzeit öfter Rückschläge erlebt habe, wusste ich früh, dass volles Engagement nicht immer sofort belohnt wird. Meine wohl Stärke Eingenschaft ist es, nach jedem Misserfolg wieder aufzustehen. Diese unerschütterliche Fähigkeit, sich immer wieder neu zu motivieren, ist meine wertvollste Stärke.

Gründerinnen rate ich

Machen das, wofür euer Herz schlägt Langfristiger Erfolg erfordert Ausdauer, und das bedeutet, dass man oft bereit sein muss, etwas mehr Energie und Zeit zu investieren, als es der Durchschnitt tut.

Was mich antreibt

Die Erfolge der letzten sechs Jahre als Selbstständiger treiben mich enorm an. Was mich dabei wirklich motiviert, ist die Vision, was ich mit diesem Engagement noch alles aufbauen kann. Dieses Ziel spornt mich täglich an das Beste zu geben und nicht stehen zu bleiben.

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