Lieferengpässe im IT-Hardware-Sektor
Rechtliche Folgen der Speicherchipkrise und Handlungsalternativen
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Die aktuelle Entwicklung reicht dabei weit über gewöhnliche Marktstörungen hinaus und wirft Fragen zu Verzug, Unmöglichkeit, höherer Gewalt, Schadenersatz- und Vertragsstrafenrisiken sowie möglichen Vertragsanpassungen auf.
Der Fachverband UBIT hat dies zum Anlass genommen und eine juristische Stellungnahme zu den rechtlichen Folgen der Nichterfüllung von Lieferverpflichtungen infolge der aktuellen Versorgungssituation im IT-Hardware-Sektor (insbesondere im Zusammenhang mit der globalen Speicherchipkrise) sowie zu den rechtlichen Rahmenbedingungen und Handlungsempfehlungen in Auftrag gegeben.
Im Rahmen eines kostenlosen Webinars wurde ein kompakter Überblick über die rechtlichen Auswirkungen der aktuellen Speicherchipkrise auf Liefer- und Projektverträge gegeben. Auf Basis einer aktuellen juristischen Analyse wurden die wesentlichen Handlungsoptionen für IT-Unternehmen vorgestellt und praxisnahe Empfehlungen für den Umgang mit Kunden, Lieferanten und bestehenden Vertragsverhältnissen gegeben.
Schwerpunkte des Webinars
- Rechtliche Einordnung von Lieferengpässen: Verzug oder Unmöglichkeit?
- Wann kann höhere Gewalt vorliegen?
- Risiken durch Schadenersatz, Vertragsstrafen und Reuegeld
- Wegfall der Geschäftsgrundlage als möglicher Lösungsansatz
- Handlungsempfehlungen für bestehende Verträge
- Erfolgreiche Kundenkommunikation in Krisensituationen
- Vertragsgestaltung und Musterklauseln für zukünftige Verträge
- Praxistipps für Risikomanagement und Dokumentation
Die Präsentationsunterlagen des Webinars sowie das vom Fachverband UBIT beauftragte juristische Gutachten der Kanzlei Liebenwein stehen Interessierten zur Verfügung. Das Gutachten zeigt praxisnah, was Unternehmen bei Lieferengpässen beachten sollten: Bestehende Verträge sollten sorgfältig geprüft, Beschaffungsversuche dokumentiert und Kunden frühzeitig über mögliche Verzögerungen oder Preisänderungen informiert werden. Außerdem wird erläutert, welche rechtlichen Möglichkeiten bei vorübergehenden oder längerfristigen Lieferproblemen bestehen und wie künftige Verträge – etwa durch klare Regelungen zu höherer Gewalt, Lieferfristen und Preisanpassungen – besser auf vergleichbare Krisensituationen vorbereitet werden können.
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