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Gruber und Sabitzer
© WKK | Christian Irrasch

B317-Ausbau: Durchbruch für den Wirtschaftsstandort

Der nun fixierte Ausbau der B317 markiert einen entscheidenden Wendepunkt für den Wirtschaftsstandort Mittelkärnten. Die Wirtschaft begrüßt ausdrücklich das Engagement von Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber und die nun erreichte Einigung zum Ausbau dieser zentralen Verkehrsachse ausdrücklich. Gleichzeitig ist dieser Schritt auch das Ergebnis des jahrelangen, konsequenten Einsatzes von WK-Bezirksobmann Walter Sabitzer für mehr Sicherheit und bessere Rahmenbedingungen in der Region.

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Aktualisiert am 22.04.2026

WK-Bezirksobmann Walter Sabitzer hat sich, gemeinsam mit Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber, über Jahre hinweg als einer der stärksten Fürsprecher für den Sicherheitsausbau der Friesacher Straße zwischen St. Veit und der Landesgrenze positioniert. „Für uns war immer klar: Die B317 ist keine Nebenstraße, sondern eine zentrale Lebensader für unsere Betriebe, unsere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und die gesamte Region“, betont Sabitzer.  

Die Strecke war lange Zeit ein Sorgenkind – geprägt von hohem Verkehrsaufkommen, sicherheitskritischen Abschnitten mit teils sogar tödlichen Unfällen und wachsendem Druck auf die Pendlerinnen und Pendler. Aber allen voran mit einem enormen Druck auf die zahlreichen Betriebe im Bezirk. Für Sabitzer stand daher immer außer Frage: „Wer die Zukunft des Wirtschaftsstandortes ernst nimmt, der muss hier handeln. Und zwar entschlossen und ohne weitere Verzögerung.“ In zahlreichen Maßnahmen, Gesprächen und einer Petition der WK-Bezirksstelle St. Veit, wurde der Ausbau der B317 über Jahre hinweg beständig thematisiert und mit Nachdruck eingefordert. Der Einsatz war klar ausgerichtet: mehr Sicherheit für die Bevölkerung und bessere Rahmenbedingungen für die heimischen Betriebe. 

Vom Dauerproblem zum Durchbruch

Die nun erfolgenden umfassenden Investitionen in die Straße werden als wichtiger Erfolg für den gesamten Bezirk gewertet. „Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis harter, konsequenter Arbeit. Es zeigt, dass sich Engagement und ein klarer Standpunkt auszahlen“, so Sabitzer. Ein wichtiger politischer Partner war dabei Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber, der das Projekt aufgegriffen und maßgeblich vorangetrieben hat. Das Zusammenspiel aus regionalem Druck und politischer Umsetzungskraft im Bund gab letztlich den entscheidenden Impuls für die Realisierung. 

Für die Wirtschaftskammer steht fest: Der Ausbau der B317 ist ein zentraler Baustein für die Zukunftsfähigkeit des Bezirks St. Veit/Glan. Neben einer leistungsfähigen Schieneninfrastruktur, einem stabilen Stromnetz und schnellem Datenverkehr bildet eine moderne Straßenverbindung die Grundlage für Wachstum, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit. „Der Ausbau der B317 ist ein klares Signal für den Standort. Er stärkt unsere Betriebe, erhöht die Verkehrssicherheit und schafft die Voraussetzungen dafür, dass sich unsere Region auch in Zukunft erfolgreich entwickeln kann. Und es zeigt auch: Wer konsequent und laut bleibt und wer für seine Region kämpft, der kann auch große Projekte ins Rollen bringen“, so Sabitzer.

Fakten zum Projekt 

Der Sicherheitsausbau der Friesacher Straße (B317) umfasst den Bereich von St. Veit-Nord bis Friesach. Insgesamt sind es rund 24 Kilometer. Die Strecke bleibt auch nach dem Ausbau mautfrei.

 Die bislang prognostizierten Kosten betragen rund 400 Millionen Euro, die vollständig vom Bund übernommen werden. Konkretere Summe wird es erst nach der Ausschreibung der einzelnen Abschnitte geben. Die ersten Maßnahmen beginnen 2027/2028, der Baustart ist frühestens für das Jahr 2032 geplant und die Fertigstellung des Gesamtprojektes soll 2039 erfolgen.

 Auf der B317 sind täglich durchschnittlich zwischen 10.000 Fahrzeuge (Hirt bis Friesach) und 15.000 Fahrzeuge (St. Veit-Nord bis Althofen) unterwegs. Mit den Sicherheitsmaßnahmen soll die B317 jedoch nicht die Südautobahn (A2) als Transitroute ablösen. Darin sind sich Bund und Land einig.

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