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© VGK | Peter Just

Mädchen entdecken Technik und Naturwissenschaften

36 Schülerinnen der Volksschule St. Jakob im Rosental haben mit ihrer Teilnahme am Mini-MINT-Programm der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft Kärnten ein starkes Signal für ihre Begeisterung für Technik und Naturwissenschaften gesetzt. Sie haben erfolgreich alle vier Themenboxen des Programms erfolgreich durchgearbeitet. Für ihr Engagement wurden sie mit Medaillen und Urkunden ausgezeichnet.

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Aktualisiert am 17.03.2026

Neugier, Experimentierfreude und jede Menge Forschergeist standen im Mittelpunkt der Mini-MINT-Ehrung in der Volksschule St. Jakob im Rosental. Insgesamt 36 Schülerinnen der dritten und vierten Klassen hatten sich in den vergangenen Wochen intensiv mit den vier Themenboxen des Mini-MINT-Programms der Volkwirtschaftlichen Gesellschaft Kärnten (VGK) beschäftigt. Dabei konnten sie spielerisch in die Welt von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – kurz MINT - eintauchen. 

Für ihren Einsatz wurden die Mädchen im Rahmen einer feierlichen Ehrung mit Medaillen und Urkunden ausgezeichnet. Mini-MINT verfolgt das Ziel, bereits in der Volksschule Interesse an technischen und naturwissenschaftlichen Themen zu wecken. „Gerade frühe Erfahrungen mit Technik und Naturwissenschaft sind entscheidend, um Neugier zu wecken und Talente zu fördern. Programme wie Mini-MINT zeigen Kindern, dass Experimentieren, Tüfteln und Entdecken Spaß machen können“, betont VGK-Vorsitzender Siegfried Huber.  

Erfolgreiche Bilanz nach einem Jahr

Auch für die Wirtschaft ist die Förderung von MINT-Kompetenzen ein zentrales Zukunftsthema. „Wir brauchen junge Menschen, die sich für Technik und Naturwissenschaft begeistern. Projekte wie Mini-MINT sind deshalb enorm wichtig, weil sie bereits in der Volksschule den Grundstein dafür legen“, erklärt VGK-Geschäftsführer Herwig Draxler. Mit den vier verschiedenen Mini-MINT-Boxen aus den Bereichen Elektro, Bau, Metall und Holz sollen junge Mädchen auf spielerische, praxisnahe und nachhaltige Weise für Technik zu begeistert werden. Das Projekt läuft seit April des vergangenen Jahres und erreichte bisher rund 2.600 Mädchen in über 70 Kärntner Volksschulen. Insgesamt wurde das Programm mit den unterschiedlichen Mini-MINT-Boxen schon mehr als 200 Mal gebucht.  

Wirtschaft unterstützt Mini MINT

Das Projekt wird von starken Partnern aus der Wirtschaft unterstützt, darunter Siemens, die Kärntner Landesversicherung und die Kelag Privatstiftung. Alexander Tarzi, Vorstandsvorsitzender der 100 Jahre Kelag Gemeinnützige-Privatstiftung unterstrich die Bedeutung der frühen Förderung: „Mit Projekten wie den „Mini MINT Boxen“ schaffen wir bereits in der Volksschule frühe Zugänge zu technischen Themen und stärken damit die Fachkräfte von morgen. Besonders die Förderung von Mädchen in MINT-Bereichen ist uns ein Anliegen, denn Vielfalt bringt neue Perspektiven und treibt Innovation voran. Wir wissen, wie wichtig technisches Verständnis und Neugier für die Zukunft sind – genau hier setzt Mini MINT an und legt den Grundstein für eine zukunftsfähige Arbeitswelt.“ Auch an der Volksschule St. Jakob selbst wurde das Projekt mit großer Begeisterung aufgenommen. Schulleiter Josef Ottowitz zeigte sich besonders vom Engagement der Schülerinnen beeindruckt: „Die Kinder waren mit großem Eifer bei der Sache. Gerade diese Mischung aus spielerischem Lernen und praktischem Ausprobieren macht das Mini-MINT-Programm so wertvoll für unsere Schule.“ 

Detailinformationen zu den einzelnen Themenboxen des Mini-MINT-Programms finden Sie HIER.

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