Zum Inhalt springen
WK Bezirksobmann Ahm
© WKK I Marygood

„Park & Ride in Klagenfurt muss endlich umgesetzt werden!“

Seit Monaten fehlen zusätzliche Stellplätze am Klagenfurter Hauptbahnhof. WK-Bezirksstellenobmann Franz Ahm fordert nun rasches Handeln.

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 07.10.2026

Die Koralmbahn fährt, die Nachfrage ist da, doch rund um den Klagenfurter Hauptbahnhof fehlt nach wie vor ausreichender Parkraum. Geplant sind 60 zusätzliche Stellplätze westlich des Bahnhofs. Die Umsetzung ist jedoch weiterhin offen, weil die Stadt mit den ÖBB noch Fragen zu Vertragsdauer und Instandhaltung klären möchte. WK-Bezirksstellenobmann Franz Ahm fordert nun Tempo: „Die zuständige Stadträtin Sandra Wassermann soll nach Monaten des Stillstandes endlich vom Reden ins Tun kommen. Die Koralmbahn ist seit fast einem Jahr in Betrieb und die Engpässe sind lange bekannt. Jetzt braucht es endlich eine rasche Umsetzung.“ 

Wirtschaft fordert Lösung seit Monaten

Dass es sich dabei nicht um ein Einzelanliegen handelt, zeigt auch ein gemeinsamer Antrag aller Fraktionen, auch der Freiheitlichen Wirtschaft, im Kärntner Wirtschaftsparlament, der einstimmig angenommen wurde (Anmerkung: Antrag von Freiheitlicher Wirtschaft, Wirtschaftsbund, Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband und Grüner Wirtschaft). Darin wurde bereits im Mai gefordert, die Park-&-Ride- und Anschlussinfrastruktur entlang der Koralmbahn rasch und bedarfsgerecht auszubauen. Der Klagenfurter Hauptbahnhof wird dabei ausdrücklich als Standort mit zusätzlichem Kapazitätsbedarf genannt. „Die Wirtschaft hat schon vor Monaten klar gesagt, worum es geht: Die erste und letzte Meile entscheidet mit darüber, ob die Koralmbahn im Alltag funktioniert. Dazu gehören nicht nur Parkplätze, sondern auch gute Zubringer und sichere Fahrradabstellplätze. Beim Hauptbahnhof ist der Bedarf offensichtlich. Deshalb ist es jetzt an der Zeit, vom Reden ins Tun zu kommen“, so Ahm. 

Belastung für St. Ruprecht endlich entschärfen

Die Folgen der fehlenden Stellplätze sind vor allem südlich des Hauptbahnhofs sichtbar. Bereits zum Start der Koralmbahn kam es zu zugeparkten Straßen in St. Ruprecht und einer zunehmend belastenden Situation für Anrainer und Pendler. Ahm: „Es ist nicht zumutbar, dass Anrainer seit Monaten die Folgen einer fehlenden Parklösung mittragen müssen. Gleichzeitig brauchen Pendler eine verlässliche Möglichkeit, ihr Auto abzustellen und auf die Bahn umzusteigen. Genau dafür gibt es Park & Ride. Weitere Monate des Stillstands wären niemandem zu erklären.“