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Jürgen Scherzer, Obmann der Fachgruppe der Garagen-, Tankstellen- und Servicebetriebe
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WK begrüßt Aus für Magistratstankstelle

„Sinnvolle Entscheidung“: WK-Bezirksstellenobmann Ahm und Tankstellensprecher Scherzer weinen dem mit Klagenfurter Steuergeld bezuschussten Spritverkauf keine Träne nach.

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 26.09.2023

Im Gegenteil begrüßen die beiden Wirtschaftsvertreter das nunmehr verkündete Aus für die umstrittene Magistratstankstelle als „Sieg der Vernunft“. Schon die bisherige Praxis, auf Kosten des Steuerzahlers marginal billigeren Treibstoff abzugeben, sei in krassem Gegensatz zu den Aufgaben der öffentlichen Hand gestanden. Die nunmehr bevorstehende, 1,5 Millionen Euro teure Sanierung auch noch aus Steuermitteln zu finanzieren, sei eine geradezu absurde Idee gewesen, unterstrich Jürgen Scherzer, Obmann der Fachgruppe der Garagen-, Tankstellen- und Servicebetriebe in der Wirtschaftskammer Kärnten: „Wir haben jahrelang auf diesen unhaltbaren Zustand hingewiesen. Ich begrüße das Ende dieser Wettbewerbsverzerrung zu Lasten des Klagenfurter Steuerzahlers.“

Ökonomisch und ökologischer aus der Zeit gefallen

Das sieht Bezirksstellenobmann Franz Ahm nicht anders: Auch ihm war die öffentlich subventionierte Tankstelle seit Jahren ein Dorn im Auge. „Für mich war diese Einrichtung schon immer ein peinliches Relikt aus früheren politischen Zeiten in Kärnten, als man gemeint hat, man könne Weltmarktentwicklungen auf Kosten und zu Lasten des Klagenfurter Steuerzahlers beeinflussen.“ In Wahrheit sei die Tankstelle von vielen Autofahrern aus Umlandgemeinden genutzt worden, am Preisniveau der übrigen gewerblichen Tankstellen im Raum Klagenfurt habe die Magistratstankstelle nicht das Geringste geändert. Ahm: „Der Betrieb einer Tankstelle für Diesel und Benzin durch die öffentliche Hand ist heutzutage nicht nur aus ökonomischer, sondern auch aus ökologischer Sicht aus der Zeit gefallen. Gut, dass dieses missglückte Experiment nun endlich beendet ist.“

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