Analyse: Kerndynamiken des internationalen Handels 2026
Geopolitik, Digitalisierung und Nachhaltigkeit im Fokus
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Der internationale Handel wurde im Jahr 2025 maßgeblich von geopolitischen Spannungen beeinflusst, insbesondere durch US-Zölle. Dennoch erwies er sich als robust und erreichte, getragen von vorgezogenen Warenexporten in die USA sowie einer steigenden Nachfrage nach KI-bezogenen Gütern, ein Rekordniveau. Für 2026 wird zwar weiterhin ein positives Wachstum des internationalen Handels erwartet, allerdings mit abgeschwächter Dynamik. Anhaltende geopolitische Spannungen, sich wandelnde globale Wertschöpfungsketten sowie der zunehmende Einfluss von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz und Nachhaltigkeitsregulierungen werden den Welthandel auch künftig prägen.
Handelsbeschränkende Maßnahmen haben stark zugenommen
Anzahl handelsbezogener politischer Maßnahmen, 2015–2025
Aus dem Inhalt
- Handelspolitik als geoökonomisches Instrument
- Reorganisation globaler Wertschöpfungsketten
- Der Süd-Süd Handel gewinnt zunehmend an Bedeutung
- Zunehmende Bedeutung des digitalen Handels
- Digitalisierung fördert die Servitisierung im Handel
- KI als Treiber des internationalen Handels
- Klimaschutz als wachsender Einflussfaktor
- Der Handel mit Umweltgütern und -technologien wächst
Fazit
Auch 2026 steht der internationale Handel vor vielfältigen Herausforderungen. Geopolitische Spannungen und die Reorganisation globaler Wertschöpfungsketten erlauben es nicht mehr, lediglich passiv auf globale Entwicklungen zu reagieren. Vielmehr ist es erforderlich, das eigene außenwirtschaftliche Umfeld aktiv politisch zu gestalten und internationale Chancen zu ergreifen.
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