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WKÖ-Generalsekretär Jochen Danninger
© wkoe | Marek Knopp

Danninger: „Fakten statt populistischem Hick-Hack“

WKÖ Generalsekretär Jochen Danninger fordert einen Stopp des Angriffs auf Wirtschaftskammer-Mitarbeiter:innen

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 03.11.2025
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Zur Kritik an der diesjährigen Gehaltserhöhung von 4,2 % für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wirtschaftskammer stellt Generalsekretär Jochen Danninger die Fakten klar: Die jährliche Anpassung folgt einer im Juni 2024 von allen Fraktionen im erweiterten Präsidium der WKÖ beschlossenen Berechnungsformel, die sowohl Inflation als auch den Tariflohnindex berücksichtigt.

Die jährliche Gehaltsanpassungen der Wirtschaftskammer-Mitarbeiter:innen fallen im langjährigen Vergleich deutlich niedriger aus als in der Privatwirtschaft oder im öffentlichen Dienst. So lag die Erhöhung in der Wirtschaftskammer von 2015 bis 2024 im Mittel bei 2,57 % − und damit nicht nur deutlich unter den KV-Erhöhungen etwa im Handel (3,18 %) oder im öffentlichen Dienst (3,29 %), sondern auch klar unter der Teuerung (VPI: 3,09 %).

Die diesjährige Gehaltsanpassung spiegelt die zum Teil hohen KV-Abschlüsse des vergangenen Jahres wider, die meist zwischen 5,4 und 9,2 % lagen. Daraus ergibt sich nachgezogen für die WKO eine Gehaltserhöhung von 4,2 %. Dementsprechend wird sich die derzeit niedrigeren und für den Wirtschaftsstandort wichtigen KV-Abschlüsse schon nächstes Jahr in einer entsprechend niedrigeren Gehaltsanpassung niederschlagen.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das Rückgrat der Wirtschaftskammer. Sie stehen den Betrieben tagtäglich zur Seite – in Krisen, beim Export, bei Energie- oder Fachkräftethemen. Mit diesem populistischen Hick-Hack auf dem Rücken der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter muss jetzt Schluss sein.


Zur Übersichtstabelle der Gehaltsabschlüsse (Quelle: WKÖ)

(PWK448)