Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU durch Digitalisierung
Rückblick 15.5.2025: Podiumsdiskussion im Rahmen der Eröffnungsstage des Hauses der Österreichischen Wirtschaft (AT60) in Brüssel
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Am Donnerstag, den 15. Mai 2025, fand im Rahmen der feierlichen Eröffnung des Hauses der Österreichischen Wirtschaft (AT60) in Brüssel eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion zum Thema „Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU durch Digitalisierung“ statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Abteilung Innovation und Digitalisierung der Wirtschaftskammer Österreich in Kooperation mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) sowie der EU Representation der WKÖ. Ziel solcher Formate ist es, Entscheidungsträger:innen auf EU‑Ebene ein vertieftes Verständnis für die Bedürfnisse und Herausforderungen österreichischer KMU zu vermitteln, damit politische Rahmenbedingungen entstehen, die kleinen und mittleren Unternehmen erfolgreiches Wirtschaften ermöglichen.
Mit AT60 baut die WKÖ ihre Präsenz auf europäischer Ebene aus und stärkt zugleich den direkten Austausch zwischen Betrieben und politischen Institutionen.
Impulse aus Politik, Verwaltung und Praxis
Unter der Moderation von Margarete Rudzki (ZDH) diskutierten Damian Boeselager, Mitglied des Europäischen Parlaments, Marie‑Hélène Pradines von der Europäischen Kommission (DG GROW) sowie Wolfgang Lindner (WKÖ) gemeinsam mit den Unternehmerinnen Christina Böhm und Bea Ulreich über zentrale Aspekte der digitalen Transformation im Handwerk und in KMU.
Im Fokus standen Chancen und Herausforderungen, die sich durch digitale Technologien ergeben. Die Kombination aus politischer, administrativer und unternehmerischer Perspektive ermöglichte einen vielschichtigen Austausch über konkrete Anforderungen, praxisnahe Lösungen und notwendige politische Rahmenbedingungen.
Die WKÖ setzt mit solchen Formaten bewusst auf direkten Dialog in Brüssel, um die Anliegen österreichischer KMU frühzeitig einzubringen. Österreichische Unternehmen profitieren davon, dass ihre praktischen Herausforderungen auf EU‑Ebene sichtbar gemacht und dadurch überbordende Regulierung verhindert sowie praxistaugliche Lösungen entwickelt werden.
Chancen und Herausforderungen bei der digitalen Transformation für KMU
Im weiteren Verlauf der Diskussion wurden wesentliche Fragestellungen zur digitalen Zukunft Europas behandelt – von der geopolitischen Positionierung über notwendige legislative Initiativen bis hin zu konkreten Hürden für KMU, etwa Kosten, fehlendes Know-how, administrative Belastungen oder der Zugang zu geeigneten Technologien. Gleichzeitig wurde diskutiert, welche Maßnahmen Unternehmen benötigen, um Digitalisierungsprojekte erfolgreich umzusetzen.
Die Podiumsdiskussion zeigte eindrucksvoll, dass Digitalisierung große Potenziale für Effizienz, neue Geschäftsmodelle und die Wettbewerbsfähigkeit von KMU eröffnet. Ebenso klar wurde, dass politische Unterstützung entscheidend bleibt. Die WKÖ wird daher weiterhin gezielt Plattformen schaffen, die den Austausch zwischen Wirtschaft und EU‑Politik stärken und zur Entwicklung zukunftsfähiger Rahmenbedingungen beitragen.