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Stapel Münzen auf Dokumenten liegend daneben Kugelschreiber
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WKÖ-Spitze: Starkes Signal für mehr Wettbewerbsfähigkeit durch Senkung der Lohnnebenkosten

Senkung der Lohnnebenkosten zählt seit langem zu den zentralen Forderungen der Wirtschaftskammer.

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Aktualisiert am 28.04.2026

Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) sieht in der heute angekündigten Senkung der Lohnnebenkosten um einen Prozentpunkt ab 2028 ein starkes Signal für mehr Wettbewerbsfähigkeit und einen wichtigen Schritt zur spürbaren Entlastung der Betriebe. Die Lohnnebenkostensenkung zählt seit langem zu den zentralen Forderungen der Wirtschaftskammer.

"Das ist ein positives Signal für den Standort Österreich. Jeder Schritt zur Senkung der Lohnnebenkosten stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und sichert Arbeitsplätze", betont Martha Schultz, Präsidentin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Studien zeigen, dass bereits eine Reduktion um einen Prozentpunkt bis zu 10.000 bis 12.000 zusätzliche Jobs schaffen kann.

Hinweis
Zahlen, Daten und Fakten zum Thema

Hohe Lohnnebenkosten belasten Betriebe und Beschäftigung gleichermaßen und bremsen damit Wettbewerbsfähigkeit, Investitionen und neue Jobs.

Auf wko.at/lohnnebenkosten erklären wir im Detail, warum die Senkung so wichtig ist.

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Zusätzliche Einnahmen werden kritisch gesehen

Kritisch bewertet die WKÖ hingegen die Verlängerung der Bankenabgabe. "Hier braucht es jedenfalls einen klaren und verbindlichen Pfad für eine schrittweise Reduktion, um Planungssicherheit zu gewährleisten", so Schultz. Auch die geplante progressive Gestaltung der Körperschaftsteuer (KÖSt) sieht die WKÖ differenziert. "Ein Modell, bei dem mit steigenden Gewinnen auch die Steuerbelastung steigt, setzt falsche Anreize. Gerade erfolgreiche Unternehmen dürfen nicht zusätzlich belastet werden", warnt WKÖ-Generalsekretär Jochen Danninger.

"Wir in der WKO gehen mit einer Beitragssenkung von 100 Mio. für die Unternehmen in Vorleistung und entlasten die Betriebe nachhaltig. Der jetzt gesetzte Schritt mit der Lohnnebenkostensenkung ist ein wichtiges und richtiges Signal für den Wirtschaftsstandort Österreich. Angesichts der derzeitigen budgetären Lage und der wirtschaftlich schwierigen Situation, muss man der Bundesregierung für dieses Verhandlungsergebnis Respekt zollen", so Schultz abschließend.

(PWK192)