Zum Inhalt springen
Person mit grünen Gummihandschuhen steht auf Baugerüst vor Hausfassade blickt nach oben und greift nach schwarzweiser Isoliermatte, im Hintergrund Isolierpaneele an Hausfassade angebracht
© Ingo Bartussek | stock.adobe.com

Sanierungsoffensive 2027: Schultz begrüßt neue Impulse für Betriebe

500 Millionen Euro für Sanierung und Heizungstausch stärken Bauwirtschaft und Handwerk – Einfachere Förderverfahren werden begrüßt

Lesedauer: 1 Minute

Stand: 12.10.2026

„Die Sanierungsoffensive der Bundesregierung ist ein wichtiges Signal für unsere Betriebe. Gerade die Bauwirtschaft und das Handwerk haben schwierige Jahre hinter sich. Die neuen Fördermittel können zusätzliche Aufträge auslösen, Arbeitsplätze sichern und die regionale Wertschöpfung stärken. Damit setzt die Bundesregierung nicht nur eine Forderung der heimischen Wirtschaft um, sondern liefert auch einen wichtigen Impuls für den Wirtschaftsstandort“, begrüßt Martha Schultz, Präsidentin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), das heute vorgestellte Maßnahmenpaket.

Für 2027 stehen insgesamt 500 Millionen Euro zur Verfügung. Davon entfallen 321 Millionen Euro auf thermische Sanierungen wie Gebäudedämmung und Fenstertausch sowie 179 Millionen Euro auf den Austausch alter Öl- und Gasheizungen. „Erfreulich ist außerdem, dass unsere Forderung umgesetzt wird, mit freigewordenen Mitteln aus 2026 bereits ab 2. November 2026 wieder Anträge für den Heizungstausch stellen zu können“, so Schultz weiter. Die Förderungen aus dem Budget 2027 stehen ab 4. Jänner 2027 für thermisch-energetische Sanierungen zur Verfügung.

Einfache und verlässliche Förderung entscheidend, besonders KMU profitieren

Von der Offensive können insbesondere kleine und mittlere Unternehmen profitieren – von Bau- und Installationsbetrieben über Fensterhersteller bis hin zu Baustoffhändlern. Die WKÖ begrüßt daher die rasche Nutzung der freiwerdenden Mittel in der Höhe von rund 20 Millionen Euro. Klare Rahmenbedingungen und eine verlässliche Abwicklung sind besonders wichtig. „Entscheidend ist jetzt, dass die Förderungen rasch in konkrete Projekte münden. Denn wenn investiert und saniert wird, haben unsere Betriebe, die Menschen und das Klima gleichermaßen etwas davon“, so Schultz abschließend.