Rund 72 Prozent geringerer CO₂-Fußabdruck dank nachhaltigem Maßnahmenpaket
Gasteiner Bergbahnen
Lesedauer: 1 Minute
Mit einer umfassenden Transformation ihres Betriebs senken die Gasteiner Bergbahnen ihren ökologischen Fußabdruck deutlich. Ein zentraler Schritt ist der Umstieg des gesamten dieselbetriebenen Fuhrparks auf den umweltfreundlichen Kraftstoff HVO (Hydrogenated Vegetable Oil). Rund 70 Fahrzeuge, darunter 23 Pistenfahrzeuge, werden künftig mit dem alternativen Treibstoff betrieben. In Kombination mit weiteren Effizienzmaßnahmen, der schrittweisen Elektrifizierung des Fuhrparks sowie Investitionen in energieeffiziente Gebäude erwarten die Bergbahnen bis 2025 eine Emissionsreduktion von insgesamt 84 Prozent. Konkret sinkt der CO₂-Ausstoß pro Gast von 2,13 Kilogramm im Jahr 2022 auf nur mehr 0,6 Kilogramm. Parallel dazu wird auch im operativen Betrieb konsequent auf Ressourcenschonung gesetzt. Ein datenbasiertes Schneemanagement mit präzisen Schneehöhenmessungen und dem Einsatz von Schneezäunen ermöglicht eine bedarfsgerechte und punktgenaue Beschneiung. Gleichzeitig wird die Förderleistung der Seilbahnen flexibel an die tatsächlichen Personenströme angepasst, um unnötige Energieverluste zu vermeiden. Einen wesentlichen Beitrag leistet zudem der Ausbau der Eigenstromproduktion. Durch zahlreiche Photovoltaikanlagen konnte die Energie-Eigenproduktion in den vergangenen zwei Jahren um 700 Prozent gesteigert werden. Aktuell decken die Anlagen bereits 29 Prozent des Strombedarfs der Schlossalmbahn und 21 Prozent der Stubnerkogelbahn ab. Insgesamt erzeugt Skigastein rund 780.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr aus Sonnenenergie – ein weiterer wichtiger Schritt hin zu einem klimafreundlicheren Skibetrieb.