Tradition trifft Transparenz: Keplinger GmbH veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht nach EU-VSME-Standard – unterstützt durch die ÖKO-PLUS Förderung der WKOÖ
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Traun. – Nachhaltigkeit ist für die Keplinger GmbH mehr als ein Trend – sie ist strategischer Bestandteil der Unternehmensführung. Für das Geschäftsjahr 2024 hat das Traditionsunternehmen erstmals einen umfassenden Nachhaltigkeitsbericht nach dem neuen EU-VSME-Standard veröffentlicht. Unterstützt wurde das Projekt durch die ÖKO-PLUS Förderung der Wirtschaftskammer Oberösterreich (WKOÖ) – ein gelungenes Beispiel dafür, wie gezielte Förderinstrumente Betriebe bei der professionellen Umsetzung von ESG-Anforderungen stärken.
Die Keplinger GmbH mit Sitz in Traun zählt seit 1928 zu den führenden Anbieterinnen von Holzprodukten für Wohnen, Garten und Bauen in Österreich. Das Sortiment reicht von Böden und Türen über maßgefertigte Möbelteile bis hin zu Terrassendielen, Fassadenlösungen und Sichtschutzelementen. Neben Handel und Beratung bietet das Unternehmen umfassende Serviceleistungen wie CNC-Bearbeitung, Holzzuschnitt sowie Verlege- und Montageservices an.
Als Unternehmen der Holzbranche ist Keplinger in besonderem Maß von klimatischen Entwicklungen betroffen. Extreme Wetterereignisse, Trockenperioden oder Schädlingsbefall beeinflussen die Verfügbarkeit und Qualität von Rohholz unmittelbar. Gleichzeitig steigen regulatorische Anforderungen sowie die Erwartungen von Kund:innen, Banken und Geschäftspartnern an transparente Nachhaltigkeitsinformationen.
Mit dem Bericht nach dem EU-VSME-Standard (EFRAG, Dezember 2024) reagiert Keplinger proaktiv auf diese Entwicklungen. Grundlage war eine vorgelagerte doppelte Wesentlichkeitsanalyse, bei der sowohl die Auswirkungen der eigenen Geschäftstätigkeit auf Umwelt und Gesellschaft als auch finanzielle Risiken und Chancen durch Nachhaltigkeitsthemen bewertet wurden. Der Bericht wurde durch zertifizierte Expert:innen ausgearbeitet und geprüft.
Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf verantwortungsvoller Beschaffung: Im Einkauf setzt das Unternehmen konsequent auf FSC- und PEFC-zertifizierte Holzprodukte und unterstützt damit nachhaltige Forstwirtschaft. Darüber hinaus investiert Keplinger laufend in energieeffiziente Prozesse, moderne Logistiklösungen und emissionsreduzierende Maßnahmen am Standort Traun. Ziel ist es, Ressourcen effizient einzusetzen und die Resilienz gegenüber klimabedingten Risiken zu stärken. Auch nachhaltige Eigenmarken wie „LASERHOLZ“ unterstreichen die strategische Ausrichtung.
Die Umsetzung eines standardisierten Nachhaltigkeitsreportings stellt gerade für kleine und mittlere Unternehmen eine organisatorische Herausforderung dar. Hier setzt die ÖKO-PLUS Förderung der WKOÖ an: Sie unterstützt oberösterreichische Betriebe bei konkreten Nachhaltigkeitsprojekten – von Energieeffizienzmaßnahmen bis zur strukturierten ESG-Berichterstattung. Für Keplinger war die Förderung ein wichtiger Impulsgeber, um das Projekt professionell und zukunftsorientiert umzusetzen.
Mit der Veröffentlichung des Nachhaltigkeitsberichts positioniert sich die Keplinger GmbH klar als verantwortungsvoller Partner entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das Beispiel zeigt eindrucksvoll, wie unternehmerischer Gestaltungswille und gezielte Förderunterstützung zusammenwirken können – und wie Nachhaltigkeit zum echten Wettbewerbsfaktor wird.