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Webshop - Einsatzmöglichkeiten für KMU

Wie Sie im Internet professionell und sicher verkaufen

Im Jahr 2017 haben die Österreicherinnen und Österreicher rund 7 Milliarden Euro für Online-Shopping ausgegeben und der Trend ist weiter stark steigend. Knapp 30 % der österreichischen KMU verkaufen ihre Waren oder Dienstleistungen über das Internet. Der Schritt vom lokal ansässigen Handel zum Verkaufen im Internet ist einschneidend, bringt er doch eine Fülle von Fragen mit sich

Eigener Shop oder Untermiete?

Bevor man einen eigenen Webshop etabliert, muss man sich ein paar grundlegende Fragen stellen: ist das Unternehmen technisch für den Betrieb aufgestellt? Kann ein 24-Stunden-Betrieb garantiert werden? Ist das vorhandene Personal geeignet, die Abwicklung von Beschaffung, Lagerung, Versand über Webschnittstellen zu betreuen? Sind die gewünschten Zahlungsmethoden bereits eingeführt? Ist man in der Lage, auch kurzfristig auf Änderungen am Markt durch neue Artikel/neue Preise/neue Technologien zu reagieren? Gibt es ein Szenario für den Ausfall des Webshops?

Je geringer die Erfahrung mit E-Commerce, desto wichtiger wird eine einfache, schlüsselfertige Lösung sein, die durchgängig von einem IT-Partner begleitet wird. In vielen Fällen wird es für EPUs oder KMUs zumindest eine Option sein, sich einen Miet-Shop auf einem Marktplatz einzurichten. Das hat den Vorteil, Produkte schnell und unkompliziert einem großen Publikum präsentieren zu können und eignet sich besonders zum Einstieg in den Onlinehandel bzw. auch als zusätzlicher Vertriebsweg.

Ist die Entscheidung für einen eigenen Shop gefallen, gilt zu entscheiden:

Eigenentwicklung, kaufen/mieten oder Open-Source?

Der Einsatz eines eigenen Webshops kann auf mehreren Wegen gelingen:

Eine Möglichkeit ist es, sich eine maßgeschneiderte Lösung von einem IT-Partner aufbauen zu lassen. Üblicherweise begleitet der Partner die Implementierung zumindest für eine gewisse Zeit, ehe das Unternehmen die "Hoheit" über den Shop übernimmt.

Eine weitere Variante sind Mietshops bzw. Kauflösungen. Beide Systeme haben den Vorteil, dass sie schnell und (oftmals) günstig eingerichtet werden können. Die Kauflösung basiert auf einem Standard Softwarepaket, das – bei Bedarf über Partner (z.B. Hosting Provider) – eingerichtet wird und über zahlreiche Funktionen und Gestaltungsmöglichkeiten verfügt. Beim Mietshop stellt der Provider die technische Infrastruktur (Hosting) und den Online-Shop zur Verfügung. Mietshops sind in ihren Funktionen wesentlich begrenzter und liegen im Gegensatz zur Kauflösung immer auf externen Speicherplätzen.

Unter Open Source-Lösungen wiederum versteht man frei verfügbare Software, die ohne Lizenzkosten nutzbar ist und individuell angepasst werden kann. Für die Einrichtung ist jedoch umfangreiches eigenes technischen Know-How oder die Unterstützung eines IT-Partners notwendig.

Weiterführende Informationen:

  • Bezahlmethoden im Internet: Systeme und Modelle im Überblick
    Unterschiedliche Zahlungsmöglichkeiten haben bei den KundInnen große Bedeutung – bieten Sie diese nicht an, schmälert dies möglicherweise Ihren Umsatz
  • Zertifizierungen im Online-Handel
    Das Österreichische E-Commerce Gütezeichen ist ein wichtiges Qualitätskriterium für Webshops, das Verbrauchern einen sicheren Online-Einkauf garantiert. Durch die Zertifizierung erhalten Online-Händler nicht nur ein Zeichen für Seriosität, sondern auch kostengünstige Unterstützung und Beratung für ihren Online-Shop.
  • Customer Relationship Management (CRM)
    Mit Hilfe von Customer Relationship Management-Software (sogenannte CRM-Lösungen) können Unternehmen im E- und M-Commerce Marketingstrategien, Service- und Vertriebsaktivitäten mit den Kundenkontakte bzw. -daten abstimmen. So kann individuell auf die spezifischen Kundenbedürfnisse reagiert werden.
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