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Webshop - Einsatzmöglichkeiten für KMU

Wie Sie im Internet professionell und sicher verkaufen

Im Jahr 2012 betrug der E-Commerce Umsatz in Österreich rund 6 Milliarden Euro. Diese Summe wird also über Internet-Einkaufsportale umgesetzt. Der Trend ist weiter stark steigend. Knapp 30% der österreichischen KMU verkaufen ihre Waren oder Dienstleistungen über das Internet. Der Schritt vom lokal ansässigen Handel zum Verkaufen im Internet ist einschneidend, bringt er doch eine Fülle von Fragen mit sich:

Eigener Shop oder Untermiete?

Bevor man einen eigenen Webshop etabliert, muss man sich ein paar grundlegende Fragen stellen: ist das Unternehmen technisch für den Betrieb aufgestellt? Kann ein 24-Stunden-Betrieb garantiert werden? Ist das vorhandene Personal geeignet, die Abwicklung von Beschaffung, Lagerung, Versand über Webschnittstellen zu betreuen? Sind die gewünschten Zahlungsmethoden bereits eingeführt? Ist man in der Lage, auch kurzfristig auf Änderungen am Markt durch neue Artikel/neue Preise/neue Technologien zu reagieren? Gibt es ein Szenario für den Ausfall des Webshops?

Je geringer die Erfahrung mit E-Commerce, desto wichtiger wird eine einfache, schlüsselfertige Lösung sein, die durchgängig von einem IT-Partner begleitet wird. In vielen Fällen wird es für EPUs oder KMUs zumindest eine Option sein, sich einen Miet-Shop auf einem großen Kaufportal einzurichten. Klassischerweise starten viele Unternehmen mit einem Shop bei Ebay. Das hat mehrere Vorteile für Anfänger, da man sich an eine etablierte Verkaufslogistik anhängt, die zudem massenhaft Traffic garantiert.

Kaufen oder anmieten?

Der Einsatz eines eigenen Internet-Shops kann auf mehreren Wegen gelingen. Der herkömmliche Weg ist es, sich eine maßgeschneiderte Lösung von einem IT-Partner aufbauen zu lassen. Üblicherweise begleitet der Partner die Implementierung zumindest für eine gewisse Zeit, ehe das Unternehmen die „Hoheit“ über den Shop übernimmt.

Eine kostengünstige Variante kann auch das zeitliche Anmieten eines Shops sein. In diesem Fall setzt man auf eine Standardlösung auf, die im Wesentlichen für viele Unternehmen gleich funktioniert. Äußerlich präsentiert man den Shop aber sehr wohl im firmeneigenen Corporate Design. Mit dem Mietshop kauft man zugleich die Funktionalitäten für Lagerhaltung und Zahlungsabwicklung ein. Eine Mietlösung kann eine gute Startup-Variante sein, da man schon um ein paar Euro pro Monat einen Shop einrichten kann, den man nach einer gewissen Vertragslaufzeit auch wieder kündigen kann.

Bezahlmethoden im Internet

Weltweit werden über die Hälfte aller E-Commerce Umsätze mit Kreditkarte bezahlt. Wer diese Funktion nicht anbietet, verzichtet also vielleicht auf einen großen Teil des möglichen Umsatzes. Für mobile Verkäufer, etwa Marktfahrer, mobile Friseure o.ä. gibt es kostengünstige Hardware ab 20 Euro, mit der man ein Smartphone oder Tablet sogar zum Kreditkarten-Terminal machen kann. Die dazugehörige Software ist kostenlos, die Kommissionsgebühren wie bei normalen Kreditkartentransaktionen durchschnittlich zwischen 0,8 und 3,5 % vom Kaufwert.   

Aber auch neue Zahlungsmethoden sprießen laufend aus dem Boden: Der Platzhirsch ist Paypal, das eng an die Ebay-Plattform geknüpft ist. Wer einen Shop ohne Paypal betreibt, könnte möglicherweise Kunden vergraulen. Die Gebühren liegen hier bei max. 3,4% vom Umsatz plus 0,35€ je Transaktion. 

Für KMUs ebenfalls interessant ist Klarna, eine schwedische Factoring-Lösung. Dabei tritt der Verkäufer die Zahlungsforderung an das Factoring-Unternehmen ab, das auch das Ausfallsrisiko trägt. Die Spesen sind dafür geringfügig höher als bei Paypal, Paysafecard (eine österreichische Lösung), giropay, Paybox (Verrechnung über das Mobiltelefon), Direktüberweisung und den anderen Anbietern am Markt. 

Im Schnitt bieten Webshops heute 5,5 unterschiedliche Zahlsysteme an.

Das Ende des stationären Handels?

Der Schritt ins Internet muss keineswegs das Ende des stationären Handels bedeuten. Hier hat ein massives Umdenken eingesetzt. Der Trend lautet: Verkleinerung von Verkaufsflächen, Auslagerung ins Internet, aber Stärkung des stationären Handels durch starken Servicecharakter vor Ort und Zusammenarbeit mehrerer Händler an einem Standort.

Die Erfahrung zeigt, dass speziell durch mobile E-Commerce-Lösungen der stationäre Handel gestärkt werden kann. Immerhin sind nur 23% aller österreichischen Online-Verkäufer reine Internet-Händler, der Rest betreibt zusätzlich ein Verkaufslokal.

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