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Nahaufnahmen einer Hand, die Tastatur eines Laptops mit den Fingerspitzen berührt und einen Bleistift hält. Darüber sind fünf Emojis als Grafik gelegt. Unter jedem Emoji sind Sterne. Ganz links einer, dann zwei, dann drei, dann vier, dann fünf
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Umgang mit Online-Bewertungen: Infos für Betriebe  

Rechtliche Grundlagen für Unternehmen bei Internetbewertungen: So reagieren Sie professionell auf (negative) Rezensionen

Lesedauer: 1 Minute

20.08.2026
Online-Bewertungen sind für Unternehmen ein wichtiges Instrument zur Vertrauensbildung und ein sichtbares Aushängeschild für Qualität, gleichzeitig liefern sie wertvolles direktes Kund:innen-Feedback.

Grundsätzlich dürfen nur Personen bewerten, die tatsächlich ein Produkt oder eine Dienstleistung genutzt haben; Bewertungen ohne echten Kundenkontakt oder mit falschen Tatsachenbehauptungen sind unzulässig. Gegen nachweislich ungerechtfertigte, beleidigende oder unseriöse Bewertungen können Unternehmen vorgehen, etwa durch Meldung bei der Plattform oder rechtliche Schritte. 

Wichtig ist ein professioneller Umgang: Sachlich auf Kritik reagieren, Missverständnisse klären und konstruktives Feedback nutzen, um Verbesserungen sichtbar zu machen. So stärken authentische Bewertungen langfristig das Vertrauen potenzieller Kund:innen und die eigene Online-Reputation.

Wie gehe ich mit unfairen oder rechtswidrigen Bewertungen um?

  1. Bewertung melden (z.B. über Google)
    Bewertungen können direkt an die Plattform gemeldet werden, z. B. bei Beleidigungen, falschen Tatsachenbehauptungen, Spam, Interessenkonflikten oder wenn keine echte Kund:innenbeziehung bestand. Die Plattform prüft den Verstoß gegen die eigenen Richtlinien und entfernt die Bewertung gegebenenfalls.
  2. Sachlich öffentlich antworten
    Eine professionelle, ruhige Antwort zeigt potenziellen Kund:innen, dass Sie Kritik ernst nehmen. Gleichzeitig können Sie klarstellen, wenn kein Kundenkontakt bestand oder Sachverhalte falsch dargestellt werden – ohne den/die Bewerter:in anzugreifen.
  3. Kontaktaufnahme mit der bewertenden Person
    Wenn möglich, kann eine direkte Klärung Missverständnisse ausräumen. In manchen Fällen wird die Bewertung danach freiwillig angepasst oder gelöscht.
  4. Rechtliche Schritte prüfen  
    Bei schweren Fällen (z. B. Rufschädigung, Beleidigungen, Drohungen) können Unternehmen rechtlich vorgehen, etwa durch eine anwaltliche Aufforderung oder ein Löschersuchen mit Begründung. Besonders relevant ist dies, wenn nachweislich kein Geschäftsverhältnis bestand.
  5. Aktiv echte Bewertungen fördern
    In diesem Zusammenhang ganz wichtig zu erwähnen! Viele authentische, positive Bewertungen relativieren einzelne negative oder ungerechte Einträge und stärken die Glaubwürdigkeit des Gesamtbilds. 

    Beispiel: Google kann einen Unternehmensprofil-QR-Code generieren indem man diesen QR Code auf die eigene Visitenkarte drucken lässt, erreicht man mehr Personen/Bewertungen. Zusätzliche Möglichkeit: Bei der Abschlussrechnung um Bewertung, mittels QR-Code, bitten.