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Ausbau der U-Bahn: Linienkreuz U2/U5 

Informationen zum Projekt und den Baustellen der neuen Wiener U-Bahn-Strecken U2 und U5



Die Wiener Linien geben am 09.11.2018 eine Verschiebung des Baustarts um 9-12 Monate bekannt. Was bedeutet das?

  • Die Tiefbauarbeiten des U-Bahn-Baus starten ca. 12 Monate später.
  • Bereits begonnene Vorarbeiten (z.B. Stromkabel-Umlegung, Kanalbauarbeiten) werden fertig gestellt. Weitere Vorarbeiten werden vorläufig ausgesetzt.
  • Die Sperre der U2 zwischen Karlsplatz und Schottentor wird verschoben (keine Sperre ab Juli 2019).
  • Die Sperre der U4 zwischen Karlsplatz und Längenfeldgasse (U4-Sanierung) findet planmäßig Juli-August 2019 statt.
  • Die Sperre der U4-Station Pilgramgasse findet planmäßig Februar 2019 bis Februar 2020 statt.
  • Die Buslinie 13A fährt im Jahr 2019 weiterhin auf der bekannten Route.

Bitte berücksichtigen Sie die zeitliche Änderung in Ihren betrieblichen Planungen. Sobald ein realistischer neuer Zeitplan bekannt ist, wird dieser hier aktualisiert.

Mit zusätzlichen 4,5 km Länge verdichten die Wiener Linien in den nächsten Jahren das innerstädtische U-Bahn-Netz. Wird in einem späteren Schritt auch noch die zweite Baustufe errichtet, stehen insgesamt 9 neue U-Bahn-Kilometer zur Verfügung. Die neue U5 wird voraussichtlich Ende 2024 in Betrieb gehen, die Verlängerung der U2 folgt rund zwei Jahre danach.

Umrüstung der U2-Stammstrecke und 6 neue Stationen

Insgesamt werden drei Bauteile abgewickelt:

  • Der U2-Abschnitt Karlsplatz - Rathaus wird für die vollautomatisch fahrende neue Linie U5 umgerüstet.

  • Die U5 erhält die erste neue Haltestelle am Frankhplatz.

  • Die U2 wird ab Rathaus komplett neu Richtung Süden bis Matzleinsdorfer Platz errichtet.

    Neue U2-Stationen mit Umsteigemöglichkeiten sind:

    • Rathaus/U5
    • Neubaugasse/U3
    • Pilgramgasse/U4
    • Reinprechtsdorfer Straße
    • Matzleinsdorfer Platz/S-Bahn 
Geplanter Verlauf der Linien U2 und U5
© ÖIR/Wiener Linien Geplanter Verlauf der Linien U2 und U5


Durch den Neu- und Ausbau werden hochfrequentierte Linien wie U6 oder die Buslinie 13A entlastet und bessere Umsteigerelationen geschaffen. Zusätzlich profitieren auch viele innerstädtische Betriebsstandorte, da durch diese hochwertige Öffi-Anbindung ihre Erreichbarkeit gesteigert wird.

Art der Bauarbeiten

Um dieses Großbauprojekt umzusetzen, sind viele unterschiedliche Schritte notwendig: so werden bereits ab 2018 vorbereitende Bauarbeiten in unterschiedlichen Straßenzügen durchgeführt, um Einbauten (wie z.B. Gasrohre, Stromkabel, Wasserkanäle) umzulegen und unterirdisch Platz für die eigentlichen U-Bahn-Arbeiten zu schaffen. Auch mit Fundamentverstärkungen an nahe der U-Bahn-Trasse gelegenen Gebäuden wurde begonnen. Für die U-Bahn-Arbeiten kommen drei unterschiedliche Bauarten zum Tragen:

  • Die Tunnelstrecke wird durch eine ca. 6,5m hohe und 50m lange Tunnelbohrmaschine hergestellt. Der Materialaushub erfolgt über einen Schacht an der Triester Straße südlich der S-Bahn. Die Maschine startet hier und arbeitet sich mit ca. 12m pro Tag ohne Unterbrechung Richtung 9. Bezirk vor. 
  • Die Stationstunnel werden in Neuer Österreichischer Tunnelbauweise (NÖT) hergestellt. 
  • Die Stationsbauwerke (und ebenso Lüftungsbauwerke und Notausstiege entlang der Strecke) werden in offener Bauweise errichtet. Hier treibt ein Bagger zunächst Schlitze oder Bohrpfähle in den Boden, die mit Beton ausgegossen werden. Diese stellen die Seitenwände des unterirdischen Bauwerks dar. Anschließend wird ein „Deckel“ darüber gelegt und die Fahrbahn wiederhergestellt. Offen bleiben ab diesem Zeitpunkt lediglich kleinere Förderschächte, über die das Erdreich abtransportiert und Baumaterial eingebracht wird.
    Für die Arbeiten direkt an den Stationen werden Zu- und Abfahrtspläne für den Baustellenverkehr erarbeitet.

Zeitrahmen 

Achtung!
Derzeit werden diverse Vorarbeiten (Einbautenumlegungen, Fahrbahn-Ertüchtigungen) im öffentlichen Raum durchgeführt.
Der ursprünglich für Anfang 2019 geplante Baustart der Arbeiten für den Tiefbau der U-Bahn wird sich um ca. 1 Jahr verzögern.

Baubedingte Einschränkungen bei U2 und U4

Die U4-Station Pilgramgasse wird ab Februar 2019 ein Jahr lang durchfahren – die Zeit wird für den Abtrag des gesamten Stationsgebäudes (exklusive des Otto-Wagner-Zugangs) und die Erweiterung als U2-Station genutzt. Für diese Zeit werden ebenfalls bestehende Linien wie 13A und 14A verstärkt geführt.

Ergänzend zu den Arbeiten für U2/U5 wird im Bereich Pilgramgasse die Sanierung der U4-Strecke Karlsplatz-Längenfeldgasse spürbar: in den Sommerferien 2019 wird dafür der U4-Betrieb im Abschnitt Längenfeldgasse-Karlsplatz eingestellt. Eine Ersatzbuslinie wird entlang der Strecke eingerichtet.

Verkehrsmaßnahmen

Baubedingt wird es – je nach Bauphase – zu verschiedenen Einschränkungen im Straßenraum, Sperren und Umleitungen kommen. Hier wird auf eine umfassende Koordinierung geachtet, um Geschäftsbereiche im Baubereich möglichst gut erreichbar zu halten.

Geschäftseingänge werden fußläufig für Kunden und Lieferanten stets erreichbar sein. Ladezonen im Baustellenbereich werden im Nahbereich des jeweiligen Baufeldes neu organisiert. 

Grundsätzliche Informationen dazu finden Sie im Info-Bereich „Stationen“. Die Wirtschaftskammer Wien begleitet das Projekt U2/U5 weiterhin im Interesse der Wiener Betriebe aufmerksam. Ihr direkter Kontakt zur WKW: ubahn@wkw.at

Aktuelle Bauarbeiten

Unterstützung für Betriebe

Jede Baustelle stellt eine besondere Herausforderung für anrainende Betriebe dar. Der Ausbau der U-Bahn nimmt hier nicht zuletzt aufgrund des mehrjährigen Zeitrahmens einen besonderen Stellenwert ein. 

Informationen und Beratung stellen einen wichtigen Baustein zur Vorbereitung und Begleitung dieser Herausforderung dar. Die Wirtschaftskammer Wien stellt Ihnen  die wichtigsten Informationen zum Projekt zur Verfügung. Zu konkreten Einzelbaustellen informieren wir betroffene Unternehmen via Direct Mailing. Eine Zusammenstellung finden Sie unter dem Punkt aktuelle Bauarbeiten.

Beratungsleistungen der WK Wien, die Ihnen im Zusammenhang mit dem U-Bahn-Bau nützlich sein können, entnehmen Sie bitte dem Informationsblatt "Beratung und Begleitung zum U-Bahn-Projekt U2/U5" unter Downloads.

Für vom U-Bahn-Bau betroffene Unternehmen wurde von Wirtschaftskammer Wien und Stadt Wien ein gemeinsames Förderprogramm vereinbart. Einreichungen für die "U-Bahn-Bau Soforthilfe" sind ab 1.11.2018 möglich. Näheres zu den Förderkriterien und der Einreichung finden Sie auf der Website unseres Projektpartners Wirtschaftsagentur Wien.

Weiters unterstützt Sie die geförderte Unternehmensberatung der Wirtschaftskammer Wien durch externe Expertinnen und Experten, die mit Ihnen Strategien und Perspektiven für den Zeitraum der Baustelle entwickeln und Sie bei der Umsetzung beraten. 

Details zu den finanziellen Unterstützungsmaßnahmen entnehmen Sie bitte dem Informationsblatt "Förderungen im Zusammenhang mit dem U-Bahn-Projekt U2/U5". Zu weiteren Fördermöglichkeiten informieren Sie sich bitte unter wko.at/wien/foerderung.