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Vizepräsidentin Martha Schultz

Bundesvorsitzende Frau in der Wirtschaft

Zur Person:

Martha Schultz wurde 1963 im Zillertal geboren. Nach erfolgreichem Abschluss der Höheren Lehranstalt für Tourismusberufe in Schloss Klessheim und Praktika im In- und Ausland, stieg sie 1987 ins elterliche Unternehmen ein. Seit 2004 führt sie gemeinsam mit ihrem Bruder Heinz die Geschäfte der Schultz-Unternehmensgruppe, wobei sie die Bereiche Werbung, Marketing, Controlling, Produktgestaltung und Verkauf verantwortet. Durch ihr hohes Maß an unternehmerischer Verantwortung begründete sich ihr Wunsch, auch selbst in der Interessenpolitik aktiv tätig zu werden. 2004 übernahm sie den Vorsitz von Frau in der Wirtschaft (FiW) im Bezirk Schwaz/Tirol, von 2008 bis 2013 war sie Landesvorsitzende von FiW in Tirol. Im Jahr 2010 folgte Schultz dem Ruf von WKÖ-Präsident Leitl und setzt sich seit Juni 2010 als Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich für die Interessen aller österreichischen Unternehmen ein. Im Oktober 2011 wurde die Tirolerin als erste Frau zur Vizepräsidentin von EUROCHAMBRES, dem Dachverband der Europäischen Industrie- und Handelskammer gewählt, und im Oktober 2015 in diese Funktion wiedergewählt.

Martha Schultz ist Mutter eines 28-jährigen Sohnes. In ihrer spärlichen Freizeit schaltet sie - zu jeder Jahreszeit – in ihren „geliebten Bergen“ ab.

 

Welche Zielsetzungen und Visionen haben Sie in Ihrer neuen Funktion als Bundesvorsitzende von „Frau in der Wirtschaft“?

Martha Schultz: Mein großes Anliegen ist es, den Stellenwert von Unternehmerinnen in der Öffentlichkeit zu erhöhen. Österreichs Wirtschaft ist weiblich – etwa ein Drittel der Unternehmen wird von Frauen geführt und rund 43 Prozent der Start-ups von Frauen gegründet.  Unternehmerinnen sind also mittlerweile die treibende Kraft in der heimischen Wirtschaft und sollen dementsprechend die bestmögliche Unterstützung und Förderung erhalten. Dafür werde ich mich als Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft konsequent einsetzen.

 

Sie sind eine weibliche Top-Unternehmerin in einer traditionell männlichen Branche. Woher kam Ihre Motivation?

Martha Schultz: Der Mut zu entwickeln und die Begeisterung für die unterschiedlichen Ideen waren immer ausschlaggebend. Der Ursprung meines Tuns liegt dabei in der Faszination des Berges.

 

Wie beurteilen Sie als Mutter und Unternehmerin die Vereinbarkeit von Familie und selbständiger Erwerbstätigkeit?

Martha Schultz: Als Mutter eines mittlerweile erwachsenen Sohnes ist Vereinbarkeit von Beruf und Familie keine hohle Phrase für mich. Vieles hat sich zwar in den vergangenen Jahren zum Positiven verändert, aber bei weitem noch nicht genug. Deshalb gibt es noch zahlreiche offene Hausaufgaben zu erledigen, um sicherzustellen, dass Frauen Familie und Karriere noch besser unter den berühmten Hut bringen können: Allen voran ein flexibleres, qualitätsvolles, leistbares und flächendeckendes Angebot von Kinderbetreuungseinrichtungen, mehr Betreuungsmöglichkeiten für unter 3-Jährige und Nachmittagsbetreuung an Schulen.