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Zwei Handy halten ein Handy, darin sieht man die Visualisierung eines Hauses mit verschiedenen farblich abgehobenen Wärmezonen
© Adobe Stock/schulzfoto

500 Millionen Euro für Sanierungsoffensive

Die Regierung macht 500 Millionen Euro für Sanierungsoffensive frei – und setzt damit einen wichtigen Konjunkturimpuls. 

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 02.11.2026

Damit die Wirtschaft wieder spürbar an Fahrt gewinnt, braucht es entsprechende Impulse. Einen kräftigen Schub versprechen sich Wirtschaftsvertreter von der Sanierungsoffensive, die die Bundesregierung für das kommende Jahr auf Schiene gebracht hat. Denn das Volumen ist vielversprechend: So stehen für 2027  insgesamt 500 Millionen Euro zur Verfügung. Davon entfallen 321 Millionen Euro auf thermische Sanierungen wie Gebäudedämmung und Fenstertausch sowie 179 Millionen Euro auf den Austausch alter Öl- und Gasheizungen. Besonders erfreulich ist, dass mit freigewordenen Mitteln aus 2026 bereits ab 2. November wieder Anträge für den Heizungstausch gestellt werden können. Förderungen für thermische Sanierungen werden ab 4. Jänner möglich sein.

Johann Reisenhofer, Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk, begrüßt die Initiative: „Das ist mehr als ein Lichtblick, vielmehr eine enorme Unterstützung.“ Man blicke damit deutlich zuversichtlicher ins kommende Jahr, denn „unsere Betriebe im Gewerbe und Handwerk bringen die Klima- und Energiewende auf den Boden. So wird zielsicher die regionale Wertschöpfung gestärkt.“ Die Offensive sei eine Win-Win-Situation, „weil sie Anreize für Investitionen schafft, von denen Haushalte, Betriebe und das Klima nachhaltig profitieren“, so der Spartenobmann. 

Gerade die Bauwirtschaft hat zuletzt unter hohen Kosten, schwierigen Finanzierungsbedingungen und zurückgestellten Projekten gelitten. Tausende Arbeitsplätze im Bauhaupt- und -nebengewerbe sind dadurch in den letzten Jahren verlorengegangen. Nun erhofft man sich besonders dort und im Handwerk eine zusätzliche Nachfrage und neue Aufträge für die Unternehmen.

Auch die Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker sehen in der Förderaktion einen veritablen Turbo, „um die Modernisierung des österreichischen Gebäudebestands voranzutreiben“, wie es Bundesinnungsmeister Anton Berger formuliert. „Mit modernen, energieeffizienten Heizsystemen werden Kosten nachhaltig gesenkt. Die Installateure leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Wärmewende“, schließt er.