Mehr Effizienz im Alltag durch Keywords und KI
Repetitive Aufgaben lösen, ohne Zeit zu verschwenden, klingt fast unmachbar. Doch Expertin Carina Ebli-Korbel erklärt, wie es gehen kann.
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Wiederkehrende Aufgaben gehören in vielen Unternehmen zum Arbeitsalltag. Ob Stellenprofile erstellen, E-Mails formulieren oder Prompts entwickeln – häufig folgen diese Abläufe einer festen Struktur. Gleichzeitig basiert das Ergebnis oft auf einer individuellen Recherche oder einem ausführlichen Austausch mit der KI. Genau hier empfiehlt Carina Ebli-Korbel, KI-Expertin im HR-Bereich, als Allgemeintipp den Einsatz von Keywords. Statt eine Aufgabe in einen separaten Agenten auszulagern, lässt sich eine wiederkehrende Vorlage mit einem Keyword verknüpfen und bei Bedarf im Chat aufrufen. Dazu wird der KI einmalig mitgeteilt, welche Struktur oder Vorgehensweise hinter einem bestimmten Begriff liegt. In ChatGPT kann eine solche Anweisung beispielsweise über die benutzerdefinierten Anweisungen hinterlegt werden. Voraussetzung ist, dass man mit einem Konto eingeloggt ist, damit diese Einstellungen gespeichert werden können.
Der entscheidende Vorteil: Innerhalb des bestehenden Chatverlaufs kann die KI weiterhin auf bereits gesammelte Informationen und Rechercheergebnisse zurückgreifen. Das ist besonders hilfreich, wenn Informationen zu umfangreichen Themen gesammelt werden, wie etwa zu Gehaltsstrukturen oder Anforderungen eines Berufsbildes – und erst anschließend ein Stellenprofil erstellt werden soll. „Hier kann ich nach meiner Recherche mein Keyword eintippen und die KI erkennt genau: Jetzt muss ich das angesammelte Wissen nutzen und die gewünschte Struktur erstellen“, so Ebli-Korbel. Die Einsatzmöglichkeiten reichen dabei weit über Jobprofile hinaus. Auch Masterprompts, Textvorlagen oder andere wiederkehrende Arbeitsabläufe lassen sich auf diese Weise standardisieren und mit wenigen Eingaben abrufen. Auch für Prompts sei das nützlich, so Ebli-Korbel.
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