St. Michael wird demnächst zum steirischen Ladezentrum
Am Autobahnknoten St. Michael entsteht der größte öffentliche Ladepark der Steiermark. Zehn Hyper-Charger gehen im September in Betrieb.
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Am Autobahnknoten St. Michael entsteht ein neuer Fixpunkt für die Elektromobilität: Die Energie Steiermark investiert 4,3 Millionen Euro in ihren bislang größten öffentlichen Ladepark. Zehn Hyper-Charger mit bis zu 400 Kilowatt Leistung sollen Elektroautos künftig bis zu viermal schneller laden als herkömmliche Stationen.
Der „Mega Hub“ wird vollständig überdacht und mit Lounge, Imbiss-Automaten, Sanitäranlagen sowie einem Erlebnispfad für Kinder und Erwachsene ausgestattet. Ein großer Teil der Investition fließt in die Verstärkung des lokalen Stromnetzes, damit die hohe Ladeleistung dauerhaft abgesichert ist. „Mit dem Lade Hub in St. Michael schaffen wir einen wichtigen Baustein für die Mobilität der Zukunft“, betonen die Vorstände Martin Graf und Werner Ressi. Die Nachfrage nach leistungsfähiger Ladeinfrastruktur wachse kontinuierlich.
Auch die Energieversorgung ist auf Zukunft getrimmt: Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach und ein Speicher liefern einen Teil des Stroms direkt vor Ort. Zudem ist bereits Platz für zehn weitere Ladepunkte vorgesehen. In einem nächsten Schritt soll auch Ladeinfrastruktur für E-Lkw entstehen.
2025 verzeichnete die Energie Steiermark rund 265.000 Ladevorgänge. Aktuell betreibt das Unternehmen etwa 1.450 öffentliche Ladepunkte, bis Ende 2027 sollen es rund 2.000 sein. Bis 2030 sind mehr als 40 Millionen Euro für den Ausbau geplant.
Bürgermeisterin Nicole Sunitsch sieht darin einen Gewinn für die Region: „Unsere zentrale Lage als Verkehrsknotenpunkt macht den Standort ideal für eine moderne Mobilitätsinfrastruktur.“ St. Michael wird damit zum Testfeld für ein Konzept, das künftig auch in anderen Regionen ausgerollt werden soll.