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Betrugs-Mails im Namen der WKÖ: Unternehmensdaten aktualisieren

Phishing-Mails im Namen der WKÖ - Links nicht klicken

Lesedauer: 1 Minute

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06.03.2026

Es kursieren Phishing-E-Mails im Namen der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Darin findet sich die Aufforderung zur Aktualisierung von Unternehmensdaten. Klicken Sie nicht auf Links oder Buttons, geben Sie keine Daten ein! Diese Mails stammen nicht von der WKÖ, es ist nicht klar, was mit Ihren Daten passiert.

Allgemeine Merkmale

  • Behauptung einer „verpflichtenden Aktualisierung“ der Unternehmensdaten ohne nachvollziehbaren Anlass.
  • Verweis auf eine nicht offizielle Webadresse, die als WKO-Portal ausgegeben wird.
  • Ungewöhnlich strenger Tonfall sowie Androhung von Verzögerungen oder Bearbeitungsstopps.
  • Aufforderung, ausschließlich über einen externen Link zu handeln.
  • Footer enthält unvollständige bzw. untypische Angaben sowie ein nicht offizielles Platzhalterbild, eine Unterschrift und die Kontaktdaten einer erfundenen WKO-Mitarbeiterin.
  • Teilweise Hinweis auf anfallende Verwaltungsgebühr

Wichtig: Auf solche Nachrichten nicht reagieren, keine Eingaben tätigen und keine Links öffnen!

Variante 1

Merkmale

  • Absender: scheinbar WKÖ - dahinter sind unterschiedliche Mailadressen wie zB info@santpourcent.emailnb.com sichtbar
  • Betreff: Überprüfen Sie Ihre Unternehmensdaten oder ähnlich
  • Inhalt: Angeblich nötige Daten-Aktualisierung für 2026, Androhung von Einschränkungen.
  • Achtung: Links nicht anklicken − auf keinen Fall irgendwo Daten eingeben!

Muster

Screenshot einer Phishing-Mail
© WKÖ

Screenshot Betrugs-Mail
© WKÖ

Variante 2

Merkmale

  • Absendername: z.B. Wirtschaftskammer & WIFIs Österreichs (WKO)
  • Absenderadresse: z.B. Wirtschafts.kammern@acp.at (keine offizielle WKO-Domain)
  • Bezugnahme auf die Firmenbuchnummer und angeblich festgestellte Unvollständigkeiten
  • Darstellung einer gesetzlichen Verpflichtung zur jährlichen Datenüberprüfung
  • Setzen einer kurzen Frist (z. B. 5 Arbeitstage) zur Erledigung
  • Androhung von Konsequenzen wie Aussetzung/Löschung des Firmenbucheintrags oder behördliche Sanktionen
  • Aufforderung, einen angegebenen Link (wko.at/unternehmensservice) zu verwenden
  • Verwendung einer Referenznummer (z. B. WKO1025) zur Erhöhung der Glaubwürdigkeit

Auf solche Nachrichten sollte nicht reagiert und insbesondere enthaltenen Aufforderungen nicht gefolgt werden!

Muster

Muster der Phishing-Mail, Informationen befinden sich oberhalb
© WKÖ

Variante 3

Merkmale

  • Die E-Mail gibt vor, von der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) zu stammen und beginnt mit „Sehr geehrtes Unternehmen“.
  • Es wird behauptet, dass die bei der WKO hinterlegten Unternehmensdaten veraltet oder unvollständig seien.
  • Empfänger werden aufgefordert, eine verpflichtende Aktualisierung ihrer Daten vorzunehmen.
  • Die Nachricht enthält einen Link zu einem angeblichen Portal zur Datenaktualisierung.
  • Es wird Druck aufgebaut, indem behauptet wird, dass ohne Aktualisierung Unterbrechungen bei laufenden oder zukünftigen Verfahren entstehen könnten.
  • Die Nachricht endet mit einer allgemeinen Signatur „Wirtschaftskammer Österreich“ ohne klare Kontaktdaten.
Muster der Phishing Mail, die Inhalte befinden sich oberhalb
© WKÖ

Variante 4

Merkmale

  • Die Nachricht gibt vor, von der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) zu stammen.
  • Empfänger werden aufgefordert, ihre Unternehmensdaten im Handelsregister zu überprüfen oder zu aktualisieren.
  • Es wird behauptet, dass unvollständige oder veraltete Angaben zu einer Verwaltungsgebühr von 53,37 EUR führen können.
  • Besonders hervorgehoben werden angebliche Pflichtangaben wie Firmenanschrift, Kontaktdaten und Firmenbuchnummer (FN).
  • Die Nachricht enthält einen auffälligen Button „Daten jetzt aktualisieren“, der vermutlich auf eine betrügerische Website führt.
  • Zusätzlich wird Zeitdruck durch eine kurze Frist (z. B. bis 06.03.2026) aufgebaut.
  • Die E-Mail endet mit einer allgemeinen Signatur „Ihr WKO-Serviceteam“, ohne konkrete Ansprechpartner.
Muster der Phishing Mail. Informationen befinden sich oberhalb
© WKÖ
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