Phishing-Schreiben im Namen von „E.U.R.O.P.O.L“ und Behörden
Gefälschte Aufforderung wegen angeblicher Ermittlungen und Überwachung
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21.05.2026
Derzeit kursiert ein betrügerisches Schreiben, das angeblich von „E.U.R.O.P.O.L“, der Österreichischen Bundespolizei und der Deutschen Bundespolizei stammt. Die Empfänger:innen werden mit schweren strafrechtlichen Vorwürfen konfrontiert und unter Druck gesetzt, „unverzüglich schriftlich zu antworten“. Ziel dieses Schreibens ist es, Angst zu erzeugen und Betroffene zu einer Reaktion oder zur Weitergabe persönlicher Daten zu bewegen.
Merkmale
- Verwendung offizieller Logos und Bezeichnungen wie „E.U.R.O.P.O.L“, „Bundeskriminalamt“ oder „Bundesministerium Inneres“
- Behauptung, die eigene „Akte“ stehe unter „prioritärer Überwachung“
- Vorwürfe im Zusammenhang mit „Kinderpornografie, Pädophilie, Cyberpornografie, Exhibitionismus, Sexhandel“
- Androhung eines „internationalen Verfahrens“ bei Nichtbeantwortung
- Aufforderung, „unverzüglich schriftlich zu antworten“
- Bezug auf angebliche europäische Protokolle, Richtlinien oder Referenznummern wie „Protokoll 112-UE“ oder „Referenz EC79-B“
- Einschüchternde Formulierungen rund um Internetüberwachung, persönliche Geräte und gespeicherte Daten
- Unklare oder fragwürdige rechtliche Angaben und Formulierungen
- Fehlende nachvollziehbare Kontaktdaten oder offizielle Zustellwege
Gehen Sie auf diesen Betrugsversuch nicht ein! Klicken Sie keine Links an, geben Sie keine Daten weiter und antworten Sie nicht auf das Schreiben!
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