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Person in Schutzkleidung verarbeitet Aluminium in einer Werkstatt
© Ingo Bartussek | stock.adobe.com

Australien: Subventionen für Nyrstar-Schmelzwerke

135 Millionen australische Dollar für die Produktion von kritischen Rohstoffen

Lesedauer: 1 Minute

Australien Metalle/Verarbeitung
13.08.2025

Nyrstar erhält von Bund und Ländern insgesamt 135 Millionen australische Dollar, um den Betrieb seiner verlustbringenden Schmelzwerke in Port Pirie (Südaustralien) und Hobart (Tasmanien) für mindestens neun Monate zu sichern.

Zentrales Ziel ist der Ausbau eines Pilotprojekts zur Produktion von Antimon, einem für die Verteidigungsindustrie wichtigen Metall, das bislang überwiegend aus China importiert wird. Auch die Produktion von Germanium, Indium und Bismut ist geplant. Die Auszahlung der Mittel erfolgt monatlich und ist an die Erreichung festgelegter Meilensteine gebunden.

Mit rund 1400 Beschäftigten und einem jährlichen Beitrag von 1,7 Milliarden australische Dollar zur Wirtschaft spielt Nyrstar eine bedeutende Rolle, leidet jedoch unter hohen Energiekosten und globalem Preisdruck, insbesondere aus China. Regierungsvertreter sehen die Investition als strategische Maßnahme zur Sicherung von Versorgungsketten und industriellen Fähigkeiten, während Experten vor einer dauerhaften Subventionierung ohne klare Nutzenstrategie warnen.

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