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Auf einem Schranken ist ein Schild, auf dem Maut steht. Darunter sind Symbole einer Bankkarte und Münzen mit Eurozeichen
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Litauen plant neues e-Maut-System

Österreichische Kapsch TrafficCom liefert E Tolling Lösung

Lesedauer: 1 Minute

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Litauen Verkehrsinfrastruktur/Tiefbau Telekommunikation
Stand: 28.07.2021

Litauen wird in den kommenden Jahren ein neues elektronisches Mautsystem für den Schwerverkehr einführen, was einen bedeutenden Modernisierungsschritt für die nationale Verkehrsinfrastruktur darstellt. Die sogenannte E Tolling Lösung wird vom österreichischen Unternehmen Kapsch TrafficCom bereitgestellt, einem international anerkannten Spezialisten für Straßenmaut  und Verkehrskontrollsysteme. Der Gesamtwert des Projekts beträgt 16,2 Millionen Euro inklusive Mehrwertsteuer, und das System wird für einen Zeitraum von fünf Jahren gemietet.

Weniger Verwaltung, mehr Transparenz

Mit der Einführung des neuen E Tolling Systems will Litauen die Mauterhebung vollständig digitalisieren und dadurch sowohl die Effizienz als auch die Genauigkeit der Einnahmenerfassung erhöhen. Es soll alle schweren Fahrzeuge automatisch erfassen und die Maut auf Basis von Fahrzeugtyp, Emissionsklasse und der zurückgelegten Strecke berechnen. Dadurch wird das bisherige, teilweise manuelle System ersetzt, was nicht nur den Verwaltungsaufwand reduziert, sondern auch die Transparenz gegenüber den Transportunternehmen erhöht. Zudem unterstützt das System das europäische Verursacherprinzip, indem stärker belastende Fahrzeuge entsprechend höher zur Finanzierung der Infrastruktur beitragen.

Die staatliche Straßenverwaltungsbehörde Via Lietuva hat Anfang März 2026 den Vertrag mit Kapsch unterzeichnet, nachdem das Unternehmen aus einer internationalen Ausschreibung als Gewinner hervorgegangen war. Insgesamt stellt das Projekt einen wichtigen Schritt dar, um Litauen technologisch weiter an europäische Standards anzupassen und die Wettbewerbsfähigkeit des Landes als Transitkorridor zu stärken.

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