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David Syn bei der Arbeit
© David Syn

Von der Werkstatt ins Klassenzimmer: David Syn verbindet Unternehmertum und Lehrtätigkeit

Der nächsten Generation Praxiswissen aus erster Hand vermitteln

Lesedauer: 1 Minute

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10.03.2026

Mein Unternehmen Syn Maschinentechnik e.U. ist auf die Instandsetzung und Wartung von Baumaschinen spezialisiert. Wir bieten technische Dienstleistungen für Maschinen im Baugewerbe an und sind ein regionaler Ansprechpartner für Reparaturen und Service.

Zusätzlich bin ich Lehrer am Linzer Technikum. Mein beruflicher Weg zeigt, dass Erfolg nicht immer geradlinig verläuft – und dass Praxis oft mehr zählt als perfekte Schulnoten. Denn ich selbst war kein besonders guter Schüler und hörte oft, meine Zukunft sei begrenzt. Genau das wurde jedoch zu meiner größten Motivation.

Wer von unten startet, praktische Erfahrung sammelt und dranbleibt, kann viel bewegen – im Unternehmen wie im Klassenzimmer.

Meine Lehre als Kfz-Techniker und Systemelektriker markierte den Wendepunkt. Dort entdeckte ich meine Stärke im praktischen Arbeiten, im technischen Verständnis und im Umsetzen von Lösungen. Schritt für Schritt sammelte ich Berufserfahrung in der Fahrzeug- und Maschinentechnik, arbeitete als Servicetechniker und bildete mich konsequent weiter. Meisterbriefe in mehreren technischen Berufen, die Werkmeisterschule Mechatronik, die Berufsreifeprüfung, Sachverständigenzertifizierungen, zahlreiche Fachkurse sowie das Studium Lehramt Technik und Gewerbe folgten.

Heute verbinde ich zwei Welten: Als Unternehmer bleibe ich im engen Austausch mit der Wirtschaft, erkenne reale Herausforderungen und entwickle praxisnahe Lösungen. Als Lehrender bringe ich diese Erfahrungen direkt in den Unterricht ein. Mein Ziel ist klar: Ich möchte ein besserer Lehrer zu sein und meinen Unterricht lebendig, aktuell und anwendungsorientiert gestalten, damit die nächste Generation gut ins Berufsleben starten kann.


Kurz gefragt …

Meine größte Motivation ist ...

meine Schüler auf ihrem Weg zu begleiten, Verantwortung für sie zu übernehmen und gleichzeitig die Freiheit zu leben, meinen eigenen Weg in der Selbständigkeit zu gehen und mich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen.

Erfolg bedeutet für mich ...

wenn meine Arbeit Wirkung zeigt – bei meinen Schülern, in meinem Unternehmen, beim Kunden, an der Maschine und bei mir selbst.

Scheitern ist ... 

nie angenehm, aber unverzichtbar. Jede Bruchlandung gehört zu meinem Weg und mit der Zeit wird klar, dass gerade das Scheitern der ehrlichste und beste Lehrmeister ist. Wichtig ist nur, dass man immer einmal mehr aufsteht als hinfällt.

Mein Vorbild ist ...

nicht auf eine einzelne Person festzulegen. Ich lerne von Menschen, die Wissen und soziale Werte verbinden, Verantwortung übernehmen und in unterschiedlichen Themenfeldern Wirkung zeigen – sei es in Bildung, Technik, Forschung, Unternehmertum oder im täglichen Miteinander.

Mein Unternehmen in einem Wort ...

ehrlich

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