Information zum EU-Förderstopp für Wechselrichter aus China
Einbau von Wechselrichtern (Invertern) in PV-Anlagen und in Windkraftanlagen aus Hochrisiko-Ländern
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In den vergangenen Tagen haben Informationen über einen möglichen Förderstopp für Wechselrichter aus China zu Verunsicherung innerhalb der Elektrogewerbe-Branche geführt. Hintergrund ist, dass Produkte aus China aktuell einen wesentlichen Anteil am europäischen Markt ausmachen und kurzfristig vielfach nicht ersetzbar sind.
Zur aktuellen Situation
Umso wichtiger ist eine klare Einordnung der aktuellen Situation:
- Der diskutierte Förderstopp betrifft primär EU-Finanzierungsmittel für Projekte, die insbesondere über die Europäische Investitionsbank (EIB) sowie die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) vergeben werden. Im Fokus stehen damit vor allem konkrete Projektfinanzierungen beziehungsweise EU-Mittel, die über nationale Förderschienen abgewickelt werden.
- Nicht betroffen sind hingegen nationale Förderprogramme im Rahmen des Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzes (EAG), insbesondere der Investitionszuschuss sowie die Marktprämie.
Was bedeutet das für Elektrounternehmen
Für österreichische Elektrounternehmen ist diese Differenzierung wesentlich: Förderungen im Rahmen der bestehenden nationalen EAG-Programme können weiterhin unabhängig von diesem EU-Förderstopp genutzt werden (siehe auch die Informationen auf der Webseite der EAG-Abwicklungsstelle).
Die Bundesinnung informiert laufend über weitere Entwicklungen und empfiehlt, aktuelle Informationen sorgfältig einzuordnen, um unnötige Verunsicherung im Markt zu vermeiden.