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Betriebliche Suchtprävention

Alkohol und illegale Drogen am Arbeitsplatz: handeln statt wegschauen

Der riskante Konsum von Alkohol oder anderen legalen und illegalen Substanzen führt zu mehr Fehlzeiten und Krankenständen. Auch substanzungebundene Süchte bringen soziale oder gesundheitliche Belastungen mit sich, die über kurz oder lang zur Beeinträchtigung der Arbeitsleistung und zur Vernachlässigung von Arbeitspflichten führen. Trotzdem werden diese Themen immer noch tabuisiert.

Der praktizierte Umgang reicht von Überreaktion bis Untätigkeit und ist geprägt von Fehlinformationen, Mythen, gut gemeinten Ratschlägen und falsch verstandener Hilfe. Das Institut Suchtprävention hat nun gemeinsam mit der Wirtschaftskammer OÖ, der Arbeiterkammer OÖ und der OÖ Gebietskrankenkasse eine neue Broschüre mit dem Titel "handeln statt wegschauen – Suchtprävention und Frühintervention in der Arbeitswelt“ veröffentlicht.

Darin erhalten Führungskräfte konkrete, wertvolle Tipps zur Gesprächsführung und zur Frühintervention bei mitunter noch nicht klar zuordenbaren Auffälligkeiten. Auf diese Weise können bereits im Vorfeld Probleme erkannt werden, die sich ohne Intervention meist verfestigen. Zudem zeigt die Broschüre Möglichkeiten auf, wie betriebliche Rahmenbedingungen geschaffen werden können, die eine gesundheitsorientierte Führung, von der sowohl das Unternehmen als auch die Mitarbeiter/innen profitieren, erleichtern.

Neben der neuen Broschüre wurden auch sieben Kurzvideos produziert, die unter anderem zu arbeitsrechtlichen Fragen Orientierung bieten. Von den umfangreichen Informationen und konkreten Hilfestellungen zum Thema betriebliche Suchtprävention und Arbeitsrecht sollen vor allem kleinere und mittlere Unternehmen profitieren.

Weiterführende Informationen zum Thema Betriebliche Suchtprävention!


Links zu den Videos: