th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close icon-window-edit icon-file-download icon-phone xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin Google-plus facebook pinterest skype vimeo snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram

Steuerliche Behandlung von Covid-19-Förderungen

Übersicht: Was steuerfrei und was steuerpflichtig ist

Aufgrund der Corona-Krise hat die Regierung zahlreiche Maßnahmen getroffen, um die Unternehmer zu unterstützen. Oft besteht allerdings Unsicherheit, wie diese Förderungen steuerlich zu behandeln sind.

Grundsätzlich sind Vorteile, die im Rahmen eines Betriebes zufließen, als Betriebseinnahmen zu behandeln. Förderungen, Subventionen oder Zuschüsse sind allerdings dann steuerfrei, wenn sie ausdrücklich im Gesetz genannt werden.

Seit dem 1.3.2020 wurden Steuerbefreiungen für die Zuwendungen aus Mitteln des COVID-19-Krisenbewältigungsfonds, die Zuschüsse aus dem Härtefallfonds und dem Corona-Krisenfonds sowie für sonstige vergleichbare Zuwendungen der Bundesländer, Gemeinden und gesetzlichen Interessenvertretungen, die für die Bewältigung der COVID-19-Krisensituation geleistet werden, eingeführt. Nun wurde ausdrücklich klargestellt, dass der Umsatzersatz allerdings nicht steuerfrei sein soll. 

Wenn Förderungen steuerfrei sind, stellt sich dann allerdings die Frage, wie damit in Zusammenhang stehende Ausgaben zu behandeln sind.

Für Ausgaben, die in unmittelbarem Zusammenhang mit steuerfreien Einnahmen stehen, besteht grundsätzlich ein steuerliches Abzugsverbot. Das bedeutet, dass Ausgaben, soweit sie mit steuerfreien Einnahmen in unmittelbarem Zusammenhang stehen, nicht als Betriebsausgaben abgezogen werden dürfen. Durch dieses Abzugsverbot soll eine Doppelbegünstigung verhindert werden.

Beispiel: 
Werden aus dem Corona-Krisenfonds 75 % einer Betriebsausgabe ersetzt, so ist der Ersatz der Kosten steuerfrei. Die restlichen 25 % können weiter als Betriebsausgabe geltend gemacht werden.

Bei Zahlungen aus dem Härtefallfonds (außer Umsatzersatz) kann wohl kein unmittelbarer wirtschaftlicher Zusammenhang hergestellt werden, sodass es bei dieser Förderung zu keiner Aufwandkürzung kommt. Für die Investitionsprämie wurde ausdrücklich klargestellt, dass die Ausgaben auch zusätzlich als Betriebsausgabe geltend gemacht werden können. 

Die nachstehende Tabelle soll eine Übersicht über die Förderungen und die steuerliche Behandlung darstellen.  

Art der Förderung Steuerliche Behandlung Betriebsausgaben
  steuerfrei steuerpflichtig abzugsfähig nicht abzugsfähig
Corona-Kurzarbeit X     X
Härtefallfonds X   X  
Fixkostenzuschuss I und II X     X
Lockdown-Umsatzersatz   X X  
Umsatzersatz für Zulieferbetriebe   X X  
Covid 19 -Investitionsprämie X   X  
Verlustersatz X     X

Ersatz für Sonder-Betreuungszeiten an AG

X     X
Stand: