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Werbeveranstaltungen - FAQs

Zulässigkeit von Werbeveranstaltungen

  1. Was sind Werbeveranstaltungen?
  2. Welche Werbeveranstaltungen sind anzuzeigen?
  3. Sind auch Werbeveranstaltungen in Privathaushalten anzuzeigen?
  4. Welchen Inhalt hat die Anzeige aufzuweisen?
  5. Welchen Inhalt hat die Werbezusedung aufzuweisen?
  6. Hinsichtlich welcher Waren ist die Durchführung einer Werbeveranstaltung verboten?
  7. Wann hat die Behörde eine Werbeveranstaltung zu untersagen?
  8. Wann darf eine Werbeveranstaltung durchgeführt werden?
  9. Darf die Behörde im Ausland stattfindende Werbeveranstaltungen untersagen?

1. Was sind Werbeveranstaltungen?

Werbeveranstaltungen sind Veranstaltungen, die der bloßen Werbung und dem Kundenkontakt dienen, die jedoch nicht auf das Sammeln von Bestellungen ausgerichtet sind.

2. Welche Werbeveranstaltungen sind anzuzeigen?

Werbeveranstaltungen, die außerhalb ihrer Betriebsstätte oder Wohnung des Gewerbetreibenden durchführen werden, müssen bei der Behörde des Veranstaltungsortes (Magistratische Bezirksämter, Bezirkshauptmannschaft) spätestens 6 Wochen vor der Veranstaltung angezeigt werden. Findet die Werbeveranstaltung im Ausland statt, so ist die Veranstaltung der nach dem Ort des Anbietens (Standort oder weitere Betriebsstätte des Gewerbetreibenden oder der Ort, an dem die Teilnehmer versammelt werden) zuständigen Behörde spätestens 6 Wochen vor dem Anbieten anzuzeigen

3. Sind auch Werbeveranstaltungen in Privathaushalten anzuzeigen?

Die in Privathaushalten stattfindenden Werbeveranstaltungen müssen nicht angezeigt werden, unterliegen nicht den Bestimmungen über die Angaben bei Werbezusendungen gegenüber Konsumenten und können auch nicht untersagt werden. Die Verbotsliste ist aber jedenfalls auch bei Werbeveranstaltungen in Privathaushalten zu beachten!

4. Welchen Inhalt hat die Anzeige aufzuweisen?

1. Name/ Firma des Gewerbetreibenden und Anschrift;2. Zeitpunkt und Ort der Veranstaltung; 3.Art der angebotenen Ware oder Dienstleistung; 4.Text der geplanten an die Privatpersonen gerichteten Werbezusendung und 5. Name/ Firma und Anschrift des Gewerbetreibenden, dessen Waren/ Dienstleistungen beworben werden.

5. Welchen Inhalt hat die Werbezusendung aufzuweisen?

Name/ Firma des Gewerbetreibenden, Anschrift und Ort der Veranstaltung; 2.  Beschreibung der angebotenen Waren oder Dienstleistungen, im Fall der Bewerbung von Reisen, den Namen/ Firma und den Standort des Reiseveranstalters; 3. Hinweis auf das Verbot der Entgegennahme von Bestellungen und des Barverkaufes im Rahmen der Veranstaltung.

6. Hinsichtlich welcher Waren ist die Durchführung einer Werbeveranstaltung verboten?

Verboten sind Werbeveranstaltungen, einschließlich Werbe- und Beratungspartys hinsichtlich folgender Waren: Nahrungsergänzungsmittel, Gifte, Arzneimittel, Heilbehelfe, Waffen und Munition, pyrotechnische Artikel (auch harmlose pyrotechnische Scherzartikel), Grabsteine und Grabdenkmäler und deren Zubehör, sowie Kränze und sonstiger Gräberschmuck.

7. Wann hat die Behörde eine Werbeveranstaltung zu untersagen?

Werden die Anzeigepflicht oder die Informationspflicht nicht erfüllt oder wird wiederholt dagegen verstoßen, so hat die Behörde die Werbeveranstaltung zu untersagen.

8. Wann darf eine Werbeveranstaltung durchgeführt werden?

Wird eine ordnungsgemäß angezeigte Werbeveranstaltung nicht spätestens 2 Wochen vor dem geplanten Termin bescheidmäßig untersagt, so darf sie durchgeführt werden.

9. Darf die Behörde im Ausland stattfindende Werbeveranstaltungen untersagen?

Nein, die Behörde hat nur das  Anbieten der Werbeveranstaltung zu untersagen, wenn die Anzeigepflicht oder die Informationspflicht nicht erfüllt werden oder wenn wiederholt dagegen verstoßen wird. Die Veranstaltung selbst kann nicht untersagt werden.

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