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Lisa Edelsbrunner, Daniel Edelsbrunner, Sandra Scherbinek
© GLDDGGRS (Tina Szabo Photography)

Drei Hauben glänzen am Kupferdachl

Der soeben erschienene Gault&Millau verleiht dem Kupferdachl in Premstätten für das Genussmenü erstmals 15 Punkte und drei Hauben.

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 11.01.2024

Regionalität und Qualität liegen Daniel Edelsbrunner seit jeher am Herzen – und das hat sich nun in der Gault&Millau-Wertung niedergeschlagen: Jetzt glänzen erstmals drei Hauben (15 Punkte) über seinem Restaurant, dem Kupferdachl in Premstätten. Edelsbrunner ist damit der beste Koch aus Graz Umgebung. Verliehen wurden die drei Hauben für das Genussmenü, das Edelsbrunner immer Freitag und Samstag Abend sowie Samstagmittag (tischweise) anbietet.

Im Wirtshaus wird weiterhin bodenständig gekocht – vom Wiener Schnitzel bis zum Hirschbraten. Was die beiden Linien unter einem Dach eint, das ist die Hingabe zu regionalen Produkten höchster Qualität. Eine Philosophie, die Edelsbrunner seit jeher verfolgt. Sein Credo: „Wir haben in der Steiermark so viele ausgezeichnete Bäuerinnen und Bauern. Mit ihren Erzeugnissen zu arbeiten, ist die ehrlichste und beste Küche, die wir bieten können und wollen.“

Weinkarte als Highlight

Besonders hebt Gault&Millau die Weinauswahl im Kupferdachl hervor: „Die sehr umsichtig durchkomponierte Weinkarte, die bis Istrien verweist, lädt zu einem längeren Aufenthalt.“ „Die drei Hauben sind natürlich eine wunderbare Bestätigung für unsere tägliche Arbeit. Wir lieben es, zu zeigen, welche tollen Gerichte wir aus regionalen Produkten kreieren können“, so Edelsbrunner.

Eine große Rolle spielte im Herbst 2023 mit dem Kohlrabi beispielsweise eigentlich ein Nebenplayer am Teller. „Ich finde, er ist einfach sehr vielseitig einsetzbar“, bricht Edelsbrunner eine Lanze für das Gemüse. Bezogen wird der Kohlrabi von „Predl Gemüse“ in Allerheiligen. Das Klima und die Südlage der Ackerflächen sorgen für gutes Wachstum im Frühjahr und erlauben Ernten bis in den Spätherbst.

Voraussetzungen, die Drei-Hauben-Koch Edelsbrunner sehr schätzt: „Wenn er zu lange gewachsen und zu alt ist, dann schmeckt Kohlrabi zu sehr nach Kohl. Die Frische hat eher der junge Kohlrabi. Ich stehe auf diese Frische mit der leichten Schärfe dahinter – wenn man ihn roh isst.“