Innovativer Betrieb hinterließ Eindruck
Aufregende Tage für Holzbauunternehmer Reinhard Hansmann, der den Bundeskanzler empfing und einen Preis gewann.
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Das Kanzleramt fragte beim Land Steiermark an – und schon wurde Reinhard Hansmann, der sich 2010 in Oberwölz mit seinem Holzbau- und Abbundzentrum selbständig machte, darüber informiert, dass ihm Bundeskanzler Karl Nehammer einen Besuch abstatten würde. „Es hat ihm schon sehr imponiert, was wir hier auf die Beine gestellt haben. Der Bundeskanzler war rund zweieinhalb Stunden in meinem Betrieb und hat sich für alles mögliche interessiert“, sagt Hansmann.
Von großem Interesse war für Nehammers Security-Team auch der Schauplatz: „Diese Leute sind schon eine Stunde vor ihm gekommen, sind mit einem Sprengstoffspürhund durch den Betrieb gegangen und haben jeden Raum, den der Kanzler betreten hat, auf Herz und Nieren überprüft“, so Hansmann, der Nehammer auf das Projekt Reinholz aufmerksam machte. „Mit patentierten Verbundelementen haben wir so das erste 100-prozentige Holzhaus geschaffen. Selbst der Dämmstoff ist aus reinem Holz. So einen Betrieb wie uns gibt es in der gesamten DACH-Region nicht“, sagt der Murauer stolz.
Stolz machte in den letzten Tagen nicht nur der Kanzler-Besuch, sondern auch eine Auszeichnung. Seit 2014 sammelt der 45-Jährige nämlich jährlich den Holzbau-Preis „Empfohlene Meisterbetriebe“ in der Steiermark. Dabei werden von den Holzbau-Kunden Pünktlichkeit, Sauberkeit, Handwerkskönnen und Kommunikation bewertet.
„Das ist für mich ein enorm wertvolles Feedback, da man dadurch auf mögliche Fehler reagieren kann“, betont Hansmann, dessen Betrieb seit dem Startschuss von zehn auf 25 Mitarbeiter angewachsen ist. Und auch weiter wachsen soll – Hansmann: „Derzeit bin ich auf der Suche nach Maschinisten, Lager- und Hilfsarbeitern.