Der richtige KI-Mix für Social-Media-Postings
Welches KI-Tool eignet sich für Social Media? Expertin Paula Sidorczuk erklärt, warum es sich lohnt, auf mehrere Plattformen zu setzen.
Lesedauer: 1 Minute
Künstliche Intelligenz bietet zahlreiche Möglichkeiten für die Gestaltung und Planung von Social-Media-Inhalten. Doch welches Tool ist das richtige für Unternehmen?
Paula Sidorczuk, WIFI-Trainerin und KI-Expertin mit Schwerpunkt Online-Marketing, hat darauf eine vielschichtige Antwort: Es komme auf den jeweiligen Einsatzzweck an. „Unternehmen müssen sich nicht auf eine einzelne Anwendung festlegen“, erklärt Sidorczuk. Denn die verschiedenen Plattformen bringen unterschiedliche Stärken mit und können sich in der täglichen Arbeit sinnvoll ergänzen.
Für Rechercheaufgaben setzt die Expertin beispielsweise auf Gemini und Perplexity. Während Gemini durch die Anbindung an Google besonders für die Suche nach aktuellen Informationen interessant ist, punktet Perplexity vor allem bei umfangreicheren Recherchen und der übersichtlichen Darstellung von Quellen.
Geht es hingegen um neue Ideen für Social-Media-Kanäle, mögliche Themen oder die Entwicklung einer Postingstrategie, greift Sidorczuk gerne auf ChatGPT zurück. Claude wiederum eignet sich aus ihrer Sicht besonders für die Redaktionsplanung und die Ausarbeitung erster Konzepte. Mit Claude Design lassen sich zudem erste visuelle Entwürfe für Social-Media-Beiträge entwickeln
Für die anschließende Gestaltung empfiehlt die Expertin Canva und dessen KI-Funktionen. „Das heißt, ich gebe der Canva-KI all meine Ideen, Inputs und kann dann das fertige Posting trotzdem noch manuell selber bearbeiten“, erklärt die Expertin. Gerade für Unternehmen, die regelmäßig Grafiken und Beiträge produzieren, kann das eine große Unterstützung sein.
Entscheidend ist daher, nicht nach dem einen perfekten KI-Tool zu suchen, sondern verschiedene Anwendungen kennenzulernen und gezielt einzusetzen. Denn je nach Aufgabe kann eine andere Plattform die passende Unterstützung bieten. Da sich die Möglichkeiten der einzelnen Tools laufend weiterentwickeln, lohnt es sich, offen zu bleiben und jene Anwendungen auszuwählen, die am besten zu den eigenen Anforderungen passen.