Handbuch zur Regionalvergabe WKV
6. aktualisierte Auflage: So können Vorarlberger Gemeinden das Potenzial von lokalen Unternehmen nutzen
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Mit 1.3.2026 sind die meisten Bestimmungen der BVergG Novelle 2026 in Kraft getreten. Die genauen Details finden sich im Bundesgesetzblatt (BGBl. I Nr. 8/2026). Die Inhalte der innerstaatlichen Schwellenwerteverordnung befinden sich nun direkt im Bundesvergabegesetz.
Das Vergabehandbuch wurde von den Kolleg:innen der Wirtschaftskammer Niederösterreich mit großem Engagement und in Zusammenarbeit mit den Vergaberechtsexpert:innen der renommierten Kanzlei Schramm Öhler Rechtsanwälten GmbH, Niederlassung St. Pölten, verfasst und auf die geänderten Rahmenbedingungen angepasst. Wir bedanken uns bei den niederösterreichischen Kolleg:innen für die Genehmigung zur Herausgabe einer auf ihrem Handbuch basierenden Vorarlberger Ausgabe. Unser besonderer Dank gilt zudem den Vergaberechtsexpert:innen der Vorarlberger Niederlassung der Kanzlei Schramm Öhler Rechtsanwälten GmbH, die uns bei der Erarbeitung der Vorarlberger Ausgabe tatkräftig unterstützten.
Das Handbuch zur Regionalvergabe soll den Vorarlberger Gemeinden in bewährter Manier eine Hilfe bei öffentlichen Ausschreibungen zur Seite stellen. Aufgezeigt werden legale Wege, wie man als Gemeinde rechtskonform im Sinne des Bundesvergabegesetzes einkaufen kann und auch noch Unternehmern vor Ort Chancen bieten kann, an Ausschreibungen teilzunehmen.
Mit dem Vergabehandbuch und vor allem auch mit dem Onlineratgeber www.vergaberatgeber.at (wird gerade aktualisiert) sollen Gemeindeauftraggebern wirkungsvolle Werkzeuge an die Hand gegeben werden, welche bei der Durchführung von Ausschreibungen unterstützen können.
Viele alt bewährte Praxisbeispiele wurden bewusst übernommen und an die neue Rechtsanlage angepasst, da es sich um Projekte handelt, welche Gemeinden immer wieder abwickeln müssen bzw. dürfen, wie etwa die Errichtung eines Kindergartens oder die thermische Sanierung eines Amtsgebäudes. Ebenso werden regionale Vergaben im Bereich Dienstleistungen – etwa die Reinigung von Amtsgebäuden oder Werbestrategien – beleuchtet. Auch Themen wie die Gründung von Energiegemeinschaften oder die Sanierung eines Freibads werden aufgegriffen. Neu aufgenommen wurde etwa die Errichtung eines Tagesbetreuungszentrums in nachhaltiger Holzbauweise. Darüber hinaus finden sich auch wieder zahlreiche Tipps, Vorschläge für Zuschlagskriterien und FAQs im Handbuch.