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Phishing-Mails im Namen des Bundesministeriums für Finanzen (BMF)

Derzeit sind betrügerische E-Mails im Umlauf, die vorgeben, vom Bundesministerium für Finanzen (BMF) zu stammen 

Lesedauer: 1 Minute

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18.06.2026

Variante 1: "Datenabgleich erforderlich"

Merkmale

  • Betreff z.B.: „Wichtig: Verfügung über 400,00 EUR – Datenabgleich erforderlich“
  • Absendername: Bundesfinanz
  • Absenderadresse: vatid@p1-mail.de (keine offizielle BMF-Domain) - kann aber auch eine andere Emailadresse sein
  • Gefälschte Support-E-Mail-Adresse: support@bmf-service-portal.at  
  • Es wird eine angeblich reservierte Leistung von 400 Euro (oder auch einem anderen Betrag) angekündigt, ohne Bezug zu einem konkreten Antrag oder Vorgang. 
  • Formulierungen wie „innerhalb der vorgegebenen Frist“ und der Hinweis auf eine sonst nicht mögliche Bearbeitung sollen Zeitdruck erzeugen.
  • Aufforderung zur Identitäts- und Bankdatenbestätigung: Behörden fordern sensible Daten nicht über Links in E-Mails an! 
  • Link-Button („Zum Serviceportal“): Die tatsächliche Zieladresse ist nicht sichtbar.  Phishing-Mails verstecken oft schädliche Webseiten hinter solchen Buttons. 
  • Unpersönliche Anrede: „Sehr geehrte Damen und Herren“ statt einer persönlichen Anrede mit Namen. 
  • Es wird nicht erklärt, welche Leistung ausgezahlt werden soll. Kein Aktenzeichen, keine Referenznummer und kein konkreter Verwaltungsakt werden genannt. 
  • Falsche Behördenbezeichnung: „Bundesfinanz“ ist keine offizielle Bezeichnung des österreichischen Finanzministeriums.
Achtung

Klicken Sie nicht auf den Link-Button und geben Sie auf keinen Fall Ihre persönlichen Daten ein! Bei Fragen wenden Sie sich an die Wirtschaftskammer Ihres Bundeslandes.  

Muster

Phishing-Mail Bundesministerium für Finanzen (BMF)
© WKÖ

Variante 2: "Klimabonus Voranmeldung"

Merkmale

  • Betreff z.B.: „Mitteilung zum Klimabonus“ oder "BMF - Klimabonus Voranmeldung". 
  • Absendername: Sachbearbeitung
  • Absenderadressen: brian.diaz216@gmx.us; info.bridges_daniel@gmx.us (keine offizielle BMF-Domains) - kann aber auch eine andere Emailadresse sein.
  • Es wird eine angebliche finanzielle Unterstützung im Rahmen des Klimabonus von 400 Euro (oder auch einem anderen Betrag) in Aussicht gestellt, für die eine Anmeldung notwendig wäre.
  • Durch Angabe einer fiktiven Frist z.B. "Mitwirkung bis zum 22.06.2025" soll Zeitdruck erzeugt werden.
  • Aufforderung zur Identitäts- und Bankdatenbestätigung: Behörden fordern sensible Daten nicht über Links in E-Mails an! 
  • Link-Button („Voranmeldung starten“): Die tatsächliche Zieladresse ist nicht sichtbar. Phishing-Mails verstecken oft schädliche Webseiten hinter solchen Buttons.
  • Unpersönliche Anrede: „Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde“ statt einer persönlichen Anrede mit Namen.
  • Falsche Bezeichnung: Bei „BMF - Abteilung für Transferleistungen“ handelt es sich um keine offizielle Dienststelle des österreichischen Finanzministeriums.
Achtung

Klicken Sie nicht auf den Link-Button und geben Sie auf keinen Fall Ihre persönlichen Daten ein! Bei Fragen wenden Sie sich an die Wirtschaftskammer Ihres Bundeslandes.  

Muster

BMF Betrugswarnung Klimabonus
© WKÖ
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