Wiener Buchpreis
Wiener Buchpreis und Auszeichnungen der Buchbranche: Ein Überblick über die Preisträger der vergangenen Jahre
Lesedauer: 1 Minute
Der Wiener Buchpreis zählt zu den bedeutendsten literarischen Auszeichnungen der österreichischen Bundeshauptstadt und würdigt sowohl herausragende literarische Leistungen als auch besondere Verdienste um die Buchbranche. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche renommierte Autorinnen, Autoren und Persönlichkeiten des Literaturbetriebs geehrt, deren Werke und Engagement die Wiener Literaturlandschaft nachhaltig geprägt haben.
Preisträgerinnen und Preisträger früherer Jahre
Zu den Preisträgerinnen und Preisträgern früherer Jahre zählen unter anderem Dietmar Grieser, Manfred Deix, Trude Marzik, Christine Nöstlinger, Gerhard Tötschinger, Friederike Mayröcker, Robert Seethaler, Doris Knecht und Stefan Slupetzky. Ihre Auszeichnungen spiegeln die große Bandbreite literarischer Ausdrucksformen wider – von klassischer Literatur über Essayistik bis hin zu zeitgenössischer Prosa.
Im Jahr 2023 wurde die renommierte Autorin Marlene Streeruwitz mit dem Wiener Buchpreis ausgezeichnet. Im selben Jahr erhielt Nicolas Mahler den Performancepreis für seine besondere Vermittlungsarbeit rund um das Buch und die Literatur. Der Ehrenpreis der Wiener Buchbranche ging 2023 an Dr. Martina Schmidt, die für ihr langjähriges Engagement im Literatur- und Verlagswesen gewürdigt wurde.
Auch im darauffolgenden Jahr wurden bedeutende Persönlichkeiten ausgezeichnet: 2024 erhielt Daniel Wisser den Wiener Buchpreis. Der Performancepreis ging an Katja Gasser, während Rotraut Schöberl mit dem Ehrenpreis der Wiener Buchbranche für ihre Verdienste ausgezeichnet wurde.
Im Jahr 2025 wurde Renate Welsh mit dem Wiener Buchpreis geehrt. Der Performancepreis wurde an Michael Schnepf von der Buchkultur verliehen, und der Ehrenpreis der Wiener Buchbranche ging an Michael Ouro.
Literarische Bedeutung für Wien
Die Auszeichnungen unterstreichen die zentrale Rolle Wiens als bedeutender Literaturstandort im deutschsprachigen Raum. Der Wiener Buchpreis ist mit 5.000 € dotiert, während der Performancepreis mit 1.000 € vergeben wird. Sie würdigen nicht nur literarische Qualität, sondern auch das vielfältige Engagement jener Persönlichkeiten, die zur lebendigen Buch- und Literaturszene der Stadt beitragen. Der Wiener Buchpreis bleibt damit ein wichtiger Gradmesser für literarische Exzellenz und kulturelles Engagement in Österreich.